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SEMESTERPROGRAMM WINTER 2026-2027
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EXKURSION
Das kaiserzeitliche Straßburg – Weltkulturerbe seit 2017. Es sind nur noch wenige Restplätze verfügbar
Samstag, 10. Oktober 2026, 10.00 h
Nach der Straßburger Altstadt 1988 wurde auch die
nach 1871 entstandene Stadterweiterung Weltkulturerbe.
Imposante Bauten präsentieren sich in großer
Geschlossenheit. Die bebaute Fläche verdreifachte sich,
die Bevölkerung wuchs von ca. 85.000 auf 180.000. Insbesondere
diese Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts
war ein Politikum, denn der Ausbau folgte auf den
Anschluss Elsass-Lothringens an das neu gegründete
Deutsche Kaiserreich nach dem Krieg 1870/71 und ging
mit einem Nationalitätenwechsel einher.
Bei unserem
Rundgang sehen wir Wohn- und Verwaltungsbauten,
Kirchen und Kasernen, die Universität und den Kaiserpalast,
heute Palais du Rhin. Außerdem werden mit
Prof. Julius Euting und der Offiziersgattin Melitta von
Schweizerbarth auch zwei der rund 50.000 sogenannten
Reichs- oder Altdeutschen, die um 1900 in Straßburg
lebten, vorgestellt.
Treffpunkt: Bahnhof Kehl.
Anreise individuell per Bahn oder Pkw. Der Parkplatz
hinter dem Bahnhof ist kostenpflichtig. Für die Tagestickets
nach Straßburg bitte 5 € bereithalten. Die Teilnahme
an der Führung selbst ist kostenfrei.
Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich bis
Donnerstag, 8. Oktober 2026, unter:
info@breisgau-geschichtsverein.de
Exkursion mit Renate Liessem-Breinlinger
(Freiburg)
Eine Veranstaltung des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land e. V. in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg e. V.
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EXKURSION
Spuren der Habsburger im Elsas: Diese Exkursion leider bereits ausgebucht. Es gibt eine Warteliste
Samstag, 17. Oktober 2026, 8.00–18.30 h
Die zweite Exkursion zu unserem Habsburger-Schwerpunkt am 17. Oktober geht in das Elsass und den Sundgau. Das erste Ziel ist die Abtei Murbach am Fuße des Grand Ballon, die enge Verbindungen mit den Habsburgern besaß. Anschließend geht es nach Thann am Eingang des St. Amarinstal, wo der Besuch der beeindruckenden Kollegiat- und Wallfahrtskirche, dem Theobaldsmünster, mit seinen vielfältigen Zeugnissen der habsburgischen Vergangenheit auf dem Programm steht. Nach einer Pause mit eigenem Lunchpaket oder Besuch eines Kaffees in unmittelbarer Nähe des Münsters fahren wir von Thann nach Ensisheim, dem Hauptort und Sitz der vorderösterreichischen Regierung bis 1648. Zuletzt besuchen wir die Abteikirche Ottmarsheim mit seinem oktogonalen Zentralbau aus dem 11.Jahrhundert und fahren von dort zurück nach Freiburg, wo wir gegen 18.30 wieder eintreffen werden.
Abfahrt: 8.00 h ab Konzerthaus Freiburg, Rückkehr gegen 18.30 h.
Ablauf: Fahrt nach Murbach und Thann, dort Pause mit eigenem Lunchpaket oder im Cafe. Fahrt nach Ensisheim und Ottmarsheim, anschließend Rückfahrt nach Freiburg.
Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de (Anmeldeschluss: 1. Oktober 2026).
Kosten: 70 € (Busfahrt, alle Eintritte, alle Führungen, ohne Mittagessen).
Leitung: Prof. Dr. Dieter Speck und Dr. Valerie Möhle (beide Freiburg)
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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VORTRAG IN KOOPERATION
Neustadt und Saig – Unbekannte Orte
des Widerstands gegen Hitler und
der Entnazifizierung der Universität
Freiburg
Donnerstag, 5. November 2026, 18.15 h, Stadtarchiv Freiburg, Veranstaltungssaal, Neuer Messplatz 5A, 79108 Freiburg und auf Zoom
Teilnahme frei! Eine Anmeldung für die Präsenzteilnahme ist nicht nötig.
Für die Zoom-Teilnahme ist eine Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de erforderlich.
Vortrag von PD Dr. Rainer Bayreuther und Dr. Gunilla
Eschenbach (beide Marbach a. N.)
In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Freiburg
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EXKURSION
In Basel auf den Spuren der
Markgrafen von Baden
Samstag, 14. November 2026, 9.18 h
Wir fahren mit dem Zug nach Basel und vom Badischen
Bahnhof mit der Tram Linie 2 zum Kunstmuseum, wo
uns der Kulturwissenschaftler Dominik Wunderlin
erwartet. Er führt uns durch die Rittergasse zum Münsterplatz.
Anschließend bereitet er uns im historischen
Vortragssaal der Basler Lesegesellschaft, der „Lääsi“,
die seit dem 18. Jahrhundert ihren Sitz im ehemaligen
Domherrenhaus direkt neben dem Münster hat, auf
den Rundgang vor und erklärt u. a. das Verhältnis der
Markgrafen von Baden zu Basel.
Danach besichtigen wir von außen den „kleinen“
Markgräfler Hof, der ebenfalls auf dem Hochufer des
Rheins liegt. Die Bebauung des Grundstücks reicht von
der Augustinergasse 30 Meter hinunter bis ans Ufer des
Rheins. Dann steigen wir den Rheinsprung hinunter zur
Mittleren Brücke. Nächstes Ziel ist der (große) Markgräflerhof,
das älteste Barockpalais der Schweiz, erbaut
1698–1705 und 1736–1739 ergänzt und erweitert. Er
diente den Markgrafen von Baden-Durlach als Exilresidenz
und Fluchtort. Das Gebäude wurde 1808 von der
Stadt Basel erworben, 1838–1842 umgebaut und wird
als Teil des Bürgerspitals für Sammlungen und Aktenarchive
genutzt.
Treffpunkt: Freiburg Hauptbahnhof, Zugabfahrt 9.18 h
Teilnahme frei! Eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle
des Breisgau-Geschichtsvereins wird empfohlen unter:
info@breisgau-geschichtsverein.de
Exkursion mit Renate Liessem-Breinlinger
(Freiburg) und lic. phil. Dominik Wunderlin (Basel)
Eine Veranstaltung des Breisgau-Geschichtsvereins
Schau-ins-Land e. V. in Kooperation mit dem Alemannischen
Institut Freiburg e. V.
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INSTITUTSGESPRÄCH
ALAMANNIA DEVICTA?
Überlegungen zum historischen Kontext
des größten Schwertransports im antiken
Oberrheintal
Donnerstag, 19. November 2026, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts und auf Zoom
Teilnahme frei! Eine Anmeldung für die Präsenzteilnahme ist nicht nötig.
Für die Zoom-Teilnahme ist eine Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de erforderlich.
Institutsgespräch mit Prof. Dr. Eckhard Wirbelauer
(Souffelweyersheim)
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VORTRAG IN KOOPERATION
Urkundenfälschungen im Mittelalter –
unter besonderer Berücksichtigung
der Urkunden des Klosters St. Trudpert
Montag, 23. November 2026, 18.00 h, Stube des Breisgau-Geschichtsvereins im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz
Teilnahme frei! Eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle
des Breisgau-Geschichtsvereins wird empfohlen unter:
info@breisgau-geschichtsverein.de
Keine Online-Übertragung.
Vortrag von Dr. Andre Gutmann (Freiburg)
Eine Veranstaltung des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land e. V. in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg e. V.
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VORTRAG IN KOOPERATION
Der St. Galler Mönch und Fürstabt
Pankraz Vorster in Ebringen rund um
die Zeitenwende von 1800
Montag, 30. November 2026, 18.00 h, Bürgersaal, Schloss Ebringen, Schlossplatz 1, 79285 Ebringen und auf Zoom
Teilnahme frei! Eine Anmeldung für die Präsenzteilnahme ist nicht nötig.
Für die Zoom-Teilnahme ist eine Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de erforderlich.
Vortrag von Dr. Peter Erhart (St. Gallen)
In Zusammenarbeit mit der AG Ebringer Dorfgeschichte
im Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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BUCHVORSTELLUNG
Auf Jahr und Tag - Orte im neuzeitlichen Freiburg
Donnerstag, 10. Dezember 2026, 18.15 h, Parlersaal des Münsterbauvereins (2. OG), Schoferstraße 4, 79098 Freiburg
Keine Online-Übertragung.
Buchvorstellung mit Dr. Mona Djabbarpour,
Dr. Florian Hoffmann, Dr. Heinz Krieg,
Dr. R. Johanna Regnath, Stephanie Zumbrink M. A. und
Dr. Torang Sinaga (alle Freiburg)
In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der
Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte, dem
Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V., dem
Landesverein Badische Heimat e. V., dem Münsterbauverein Freiburg e. V. und dem Stadtarchiv Freiburg.
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VORTRAGSREIHE
Beiträge zur Agrargeschichte im
Schwarzwald und am Oberrhein
ab 14. Januar 2027, jeweils um 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts und auf Zoom
Donnerstag, 14. Januar 2027, 18.15 h
Die Bedeutung von Wald
und Holz für vorindustrielle
bäuerliche Gesellschaften in
Mittelgebirgsregionen Zentraleuropas unter
besonderer Berücksichtigung des Schwarzwalds
Vortrag von Dr. Bernhard Muigg (Freiburg)
Donnerstag, 21. Januar 2027, 18.15 h
Zwischen Pionierarbeit und
Bestandsverwaltung?
Ressourcenmanagement und
Landwirtschaft klösterlicher Akteure im
mittelalterlichen Schwarzwald
Vortrag von PD Dr. Christian Stadelmaier (Gießen)
Donnerstag, 28. Januar 2027, 18.15 h
„Die Wiesen sind der wertvollste
Besitz“
Zur Kulturtechnik der Wiesenbewässerung
Vortrag von Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)
Diese Vorträge sind Teil einer losen Reihe, in der wir
uns in diesem und in den kommenden Semestern immer
wieder mit Fragen zur Agrargeschichte befassen
werden. Die Wirtschafts- und Agrargeschichte beschäftigt
sich mit den materiellen Grundlagen menschlichen
Lebens im Wandel der Zeiten und damit mit einem
wesentlichen Sektor menschlichen Handelns. Im historischen
Rückblick wird auch deutlich, wie und in welchem
Maße die Menschen Einfluss auf das Aussehen
der natürlichen Umgebung, also unserer heutigen Welt,
genommen haben.
Teilnahme frei! Eine Anmeldung für die Präsenzteilnahme ist nicht nötig.
Für die Zoom-Teilnahme ist eine Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de erforderlich.
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TAGUNG
Habsburg vor Arl und Fern.
Was eine offene politische Landschaft im
Innersten zusammenhielt
Mittwoch–Freitag, 23.–25. September 2026, Bauernschule Bad Waldsee
Vom späten Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches:
Was verband die habsburgischen Vorlande – und
was trennte sie? Diese internationale Tagung in Bad
Waldsee beschäftigt sich mit der territorialen Integration
der habsburgischen Vorlande (Vorderösterreich).
Zeitlich und regional differenziert werden Strukturen
und Prozesse auf ihre einigende Wirkung hin untersucht:
von der dynastisch-personalen Verklammerung
über Verwaltungs- und Wirtschaftsstrukturen bis hin zu
kirchlich-kulturellen Verfl echtungen.
Ein ergänzender Blick auf Kriege und Krisen zeigt die
Vorlande im „Stresstest“. So werden anhand eines zeitlichen
Längsschnittes vom späten Mittelalter bis zum
Ende des Alten Reiches Phasen des Zusammenwachsens,
des stabilen Zusammenhalts und auch der Desintegration
in diesem ausgedehnten, komplexen Herrschaftsraum
zwischen Alpen und Neckar, zwischen Vogesen
und Lech sichtbar.
Programm mit den genauen
Konditionen und Preisen zum Download.
In Zusammenarbeit mit der Kommission für geschichtliche
Landeskunde Baden-Württemberg, der Gesellschaft
Oberschwaben und der Bauernschule Bad Waldsee.
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TAGUNG
Historische Wege. Ein interdisziplinäres Gespräch über Methoden und Fragestellungen
Hybride Konferenz in Tübingen und online vom 11.–12. März 2022
Das Wissen über Verkehrsverbindungen gehört zum Kulturgut der Menschheit und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Zur Rekonstruktion des Wegebestandes in historischen Zeiten bieten in erster Linie die Archäologie und die Geschichtsforschung Quellen an. Die Weiterentwicklung technischer Untersuchungsmethoden eröffnet ganz neue Ansätze. Aber auch Geographie und Sprachwissenschaften liefern wichtige Hinweise für dieses Forschungsfeld.
Die Konferenz stellt die Fragen nach den Methoden der Straßen- und Wegeforschung ins Zentrum und diskutiert neuere Ansätze zur Erfassung und Erforschung historischer Verkehrsverbindungen.
Dieses interdisziplinäre Gespräch über Methoden und Fragestellungen der historischen Wegeforschung wird als hybride Konferenz organisiert. Das bedeutet, dass sich die Referenten und Referentinnen und das Organisationsteam in Tübingen treffen und die Konferenz live auf Zoom für alle Interessierten übertragen wird.
Programmflyer zum Download
Bitte melden Sie sich für Ihre Online-Teilnahme unter anmeldung@alemannisches-institut.de an. Veranstaltet von der Arbeitsgruppe Tübingen des Alemannischen Instituts.
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