SEMESTERPROGRAMM SOMMER 2020

 

EXKURSION- bitte erkundigen Sie sich in der Woche zuvor, ob diese Exkursion tatsächlich stattfindet.

Gundelfingen
Vormittagsexkursion nach Gundelfingen

Samstag, 25. April 2020, 10.00–ca. 13.00 h

Der Turm der evangelischen Kirche in Gundelfingen, der von einem Löss-Hügel aus über die Dächer schaut, ist das älteste aufragende Bauwerk am Ort, steht unter Denkmalschutz und birgt ein gotisches Gewölbe. In der Kirche informiert uns Hartwig Brutzer vom Verein für Heimatgeschichte über die Orts- und Kirchengeschichte; Günter Schmidt von der Ortsgruppe Hachbergerland des BGV spricht über Johann Peter Hebel und seine Beziehungen zu Gundelfingen, der evangelischen Hochburg vor den Toren des katholischen Freiburg. Wir hören die Barockorgel, die 1789 von einem markgräflichen Orgelbauer geschaffen wurde und seit 1974 als Blickfang im Chor steht. Anschließend besuchen wir die 1877 gegründete Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) und das Heimatmuseum in der neuen Ortsmitte.

Ohne Anmeldung, kostenfrei.

Treffpunkt: vor der ev. Kirche, Kirchenwinkel 3, 79194 Gundelfingen. Anfahrt individuell (von der Endstation der Linie 4 ca. 20 Gehminuten oder mit dem Bus Linie 16 bis Kirchstraße).

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e. V., Sektion Hachbergerland und dem Verein für Heimatgeschichte Gundelfingen und Wildtal e. V.

Exkursion mit Renate Liessem-Breinlinger (Freiburg), Günter Schmidt (Emmendingen) und Hartwig Brutzer (Gundelfingen)

VORTRAGSREIHE (wir werden an dieser Stelle kurzfristig mitteilen, ob die Vorträge wie geplant stattfinden können)

Freiburger Mittelalter – Mediävistik vor Ort

Mittwoch, 29. April 2020, 18.15 h
Überall ist Mittelalter – Freiburger Orte und Räume
Prof. Dr. Jürgen Dendorfer und Prof. Dr. Karl-Heinz Braun (beide Freiburg)
Ort: Kollegiengebäude I, Hörsaal 1010

Mittwoch, 13. Mai 2020, 18.15 h
Die Burg und ihre Herren
Dr. Heinz Krieg (Freiburg)
Ort: Schlossberg, Kastaniengarten

Mittwoch, 27. Mai 2020, 18.15 h

Die Mauern und Türme der Stadt
Dr. Dr.-Ing. Thomas Biller (Freiburg)
Ort: Kollegiengebäude I, Hörsaal 1010 und Rundgang

Mittwoch, 10. Juni 2020, 18.15 h
Die Pfarrkirche (Münster)
Prof. Dr. Hans Hubert (Freiburg)
Ort: Münsterplatz und Münster

Mittwoch, 24. Juni 2020, 19.30 h
Die Zünfte und ihre Fenster
Dr. Daniel Parello (Freiburg)
Ort: Münster

Mittwoch, 8. Juli 2020, 18.15 h
Die Gemeinde und ihre Bauten (Gerichtslaube, Kaufhaus, Kornhaus)
Prof. Dr. Birgit Studt (Freiburg)
Ort: Kollegiengebäude I, Hörsaal 1010 und Rundgang

Mittwoch, 22. Juli 2020, 18.15 h
Die Frauenklöster (Adelhausen)
Prof. Dr. Martina Backes (Freiburg)
Ort: Raum wird noch bekannt gegeben.

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte, dem Kirchengeschichtlichen Verein für das Erzbistum Freiburg und dem Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e. V.

VORTRAGSREIHE (wir werden an dieser Stelle kurzfristig mitteilen, ob die Vorträge wie geplant stattfinden können)

freiburg.archäologie
Vortragsreihe zu den Ausstellungen in den Städtischen Museen Freiburg

Donnerstag, 30. April 2020, 20.15 h
Historische Bauforschung in Freiburg
Frank Löbbecke M. A. (Basel)

Donnerstag, 14. Mai 2020, 20.15 h
Zünfte und Gewerke – Handwerk in der Stadt
Prof. Dr. Ralph Röber (Konstanz)

Donnerstag, 28. Mai 2020, 20.15 h
Archäologie vor der Stadt
Zum Ausstellungsbeginn „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ im Archäologischen Museum Colombischlössle
Dr. Bertram Jenisch, Marcel El-Kassem M. A., Hans Oelze M. A. (alle Freiburg)

Donnerstag, 18. Juni 2020, 20.15 h
Der entsorgte Alltag
Materielle Hinterlassenschaften aus der „schissgruob“
Dr. Valerie Schoenenberg (Freiburg)

Donnerstag, 2. Juli 2020, 20.15 h
Von der „Vor“-Stadt zur Vorstadt
Die mittelalterliche städtebauliche Entwicklung Freiburgs im Vergleich
PD Dr. Armand Baeriswyl (Bern)

Donnerstag, 16. Juli 2020, 20.15 h
Archäobotanik aus Latrinen und Gruben
Ernährung und Umwelt in Freiburg vom 12.–17. Jahrhundert
Dr. Marion Sillmann (Hemmenhofen)

Ort: Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, HS 1010

In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, dem Studium generale und den Städtischen Museen Freiburg.

INSTITUTSGESPRÄCH

Frühe Mobilität
Methodische Überlegungen zu (prä-)historischen Wegen

Donnerstag, 7. Mai 2020, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Archäologie in Baden e. V.

Vortrag mit Claudia Rodat (Freiburg)

KOLLOQUIUM

Die St. Galler Verbrüderungsbücher
Kolloquium mit Buchvorstellung

Dienstag, 26. Mai 2020, 15.30–ca. 20.00 h

15.30 h Begrüßung Prof. Dr. Jürgen Dendorfer (Freiburg)
15.45 h Zur prosopographischen Erforschung der Verbrüderungsbücher der Karolingerzeit Prof. Dr. Uwe Ludwig (Essen)
16.30 h Die St. Galler Schreibermönche und zur paläographischen Datierung des Eintrags der Fratres de Friburch Dr. Peter Erhart (St. Gallen)
17.15 h Wer waren die Fratres de Friburch? Prof. Dr. Dieter Geuenich (Freiburg)

18.00 h Pause

18.30 h Begrüßung durch den Abteilungspräsidenten im Regierungspräsidium Freiburg Dr. Johannes Dreier (Freiburg)
18.45 h Grußwort der Präsidentin der Monumenta Germaniae Historica Prof. Dr. Martina Hartmann (München)
19.00 h Buchvorstellung Die St. Galler Verbrüderungsbücher (MGH Libri memoriales et necrologia NS IX, 2019), hg. von Dieter Geuenich und Uwe Ludwig Prof. Dr. Thomas Zotz (Freiburg)
19.30 h Dankesworte
Anschließend Apéro

Ort: Konrad-Stürtzel-Saal, Regierungspräsidium Freiburg, Kaiser-Joseph-Str. 167, Freiburg

Anmeldung: bis 19. Mai 2020 im Alemannischen Institut. Teilnahme kostenfrei, begrenzte Teilnehmerzahl.

In Zusammenarbeit mit dem Stiftsarchiv St. Gallen, dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte, dem Regierungspräsidium Freiburg, dem Forschungsverbund „Archäologie und Geschichte des ersten Jahrtausends in Südwestdeutschland" und dem Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e. V.

AUSSTELLUNGSFÜHRUNG

freiburg.archäologie
Kuratorenführungen in den Ausstellungen im Augustinermuseum und im Colombischlössle

Mittwoch, 17. Juni 2020, 15.00–17.00 h
Mittwoch, 1. Juli 2020, 15.00–17.00 h

Mit „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ zeigen die Städtischen Museen Freiburg und das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart erstmals eine umfassende stadtarchäologische Ausstellung. Im Fokus stehen ganz normale Menschen und ihr Alltag. Wir bieten dazu zwei Kuratorenführungen an, im Juni im Augustinermuseum, Anfang Juli im Archäologischen Museum Colombischlössle.

Treffpunkt: wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Anmeldung: im Alemannischen Institut bis 10. Juni 2020 (für den 17. Juni) bzw. 24. Juni (für den 1. Juli).
Kosten: 2 €, ggf. zzgl. Museumseintritt, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungsbezirk Stuttgart und den Städtischen Museen Freiburg.

Führungen mit Dr. Bertram Jenisch, Peter Kalchthaler M. A. und Hans Oelze M. A. (alle Freiburg)

TAG DER OFFENEN TÜR

Tag der offenen Tür
Marktplatz Bildung des Netzwerkes Allgemeinbildung in Freiburg

Samstag, 20. Juni 2020, 15.00–18.00 h

Seit einigen Jahren tauschen sich Freiburger allgemeinbildende Einrichtungen unregelmäßig und in einem offenen Rahmen über ihre Arbeit und ihre Vorhaben aus. Das Alemannische Institut ist Teil dieses Netzwerkes. An diesem Samstag laden alle beteiligten Institutionen zu einem gemeinsamen „Marktplatz Bildung“ ein. Das Alemannische Institut beteiligt sich mit drei Kurzführungen in der Innenstadt. In der Geschäftsstelle in der Bertoldstraße gibt es Einführungen in die Bibliotheksnutzung und in Recherchemöglichkeiten für die landeskundliche Forschung.

Führungen: 15.00 h „Kunstwanderung im Stühlinger“ mit Renate Liessem-Breinlinger und Werner Klipfel
16.00 h „Die Nonnengruft im Schwarzen Kloster“ mit Dr. Mona Djabbarpour
17.00 h „Vom Peterhof zur neuen Universitätsbibliothek. Zur Baugeschichte der Freiburger Universität“ mit Stephanie Zumbrink M. A.

Anmeldung: für die Führungen unter info@alemannisches-institut.de bis 19. Juni 2020.

Kostenlos, begrenzte Teilnehmerzahl.

Abends findet das gemeinsame Sommerfest des Goethe-Instituts Freiburg in Kooperation mit dem Centre Culturel Français, dem Carl-Schurz-Haus und der Volkshochschule Freiburg im Garten des Goethe-Instituts statt (ab 18.00 h).

Bitte beachten Sie auch das gesonderte Faltblatt, in dem die Angebote aller teilnehmenden Institutionen zusammengestellt sind.

Eine Veranstaltung des Netzwerkes Allgemeinbildung in Freiburg.

EXKURSION

Kantone der Schweiz: Am Obersee und am Jakobsweg
Der Südwesten des Kantons St. Gallen

Freitag–Samstag, 3.–4. Juli 2020

Der Kanton St. Gallen ist eine Neuschöpfung aus dem frühen 19. Jahrhundert und umfasst ganz unterschiedliche Regionen, die historisch kaum Berührungspunkte aufweisen. Während das namengebende Kloster und die Stadt St. Gallen Teil der Bodenseeregion sind, orientiert sich der Südwesten bis heute Richtung Zürich. Im Zentrum der samstäglichen Exkursion steht die gut erhaltene Altstadt von Rapperswil mit der eindrücklichen Silhouette von Schloss und Kirche. Hier kreuzten sich zwei bedeutende mittelalterliche Verkehrsachsen. Seit der Römerzeit führte hier eine bequeme Verbindung von Basel über Zürich und die Bündner Pässe Richtung Oberitalien. Weniger bekannt ist der Jakobs- oder Schwabenweg, der von Konstanz aus über Rapperswil zum bekannten Wallfahrtsort Einsiedeln führt. Wir besuchen ferner die Reste des ehemaligen karolingischen Damenstifts Schänis, die vollständig ausgemalte gotische Kapelle St. Dionys bei Wurmsbach sowie das im voralpinen Hügelland liegende Benediktinerkloster Fischingen, das im frühen 12. Jahrhundert vom Bischof von Konstanz am Schwabenweg gegründet und im Zeichen der heiligen Idda selbst ein wichtiger Wallfahrtsort wurde.

Zeit: Freitag 17.00–20.00 h einführende Vorträge im Waldhof, mit einer Pause für das Abendessen (nicht im Preis enthalten); Samstag 7.30 h Abfahrt Sonnenbergstr./Im Waldhof, 7.45 h Konzerthaus Freiburg, Rückkehr ca. 19.00 h.

Kosten: 67 € (inkl. Fahrt, Führung, Eintritt); ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung im Waldhof.

Schriftliche Anmeldung: www.waldhof-freiburg.de, anmeldung@waldhof-freiburg.de (kostenfreie Abmeldung bis 12. Juni 2020).

In Zusammenarbeit mit Waldhof – Akademie für Weiterbildung e. V.

Vortrag und Exkursion mit Dr. Peter Niederhäuser (Winterthur)

INSTITUTSGESPRÄCH

Die frühe Besiedlung des Südschwarzwalds – von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert

Donnerstag, 9. Juli 2020, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

Vortrag mit Dr. Iso Himmelsbach (Freiburg) und Dr. Heiko Wagner (Kirchzarten)

EXKURSION

Römer, Riffe und Ruinen
Natur und Kultur am Oberrhein

Freitag–Samstag, 10.–11. Juli 2020

Wie schon einmal vor zwei Jahren bieten wir eine gemeinschaftliche Reise mit Mitgliedern der Gesellschaft Oberschwaben an, diesmal zu Zielen hier am Oberrhein. Die Exkursion führt am ersten Tag durch das Markgräflerland nach Badenweiler. Den Abend verbringen wir in Endingen, wo auch die Möglichkeit zur Übernachtung besteht. Am zweiten Tag führt die Tour durch den Kaiserstuhl nach Breisach und zu einem Abstecher ins Elsass, nach Neuf-Brisach und Obersaasheim. Die genaue Planung entnehmen Sie bitte dem separaten Faltblatt.

Zeit: Freitag, 10. Juli, 10.30 h–Samstag, 11. Juli, 16.30 h

Kosten: 75 € ohne Übernachtung; 140 € im Einzel- bzw. 120 € im Doppelzimmer

Anmeldung: bis 1. Mai 2020 (mit Übernachtung) bzw. 1. Juli 2020 (ohne Übernachtung) im Alemannischen Institut

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur e. V.

Exkursion mit Prof. Dr. Werner Konold, Prof. Dr. Thomas Zotz, Dr. Gabriele Seitz (alle Freiburg) und Uwe Fahrer (Breisach)

EXKURSION

L‘Alsace inconnue: Melkerleben, Melkerbräuche und Melkersagen in den Hochvogesen

Freitag–Samstag, 17.–18. Juli 2020

Im Gebiet der Hochvogesen gibt es eine besondere Art Bauern, die „Melker“ („marcaires“ auf Französisch). Sie leben den Winter über unten im Dorf und im Sommer auf den Hochweiden („First“ auf Alemannisch). Wenn der Schnee verschwunden ist und genug Gras auf den Gipfeln und Hochweiden wächst, steigen sie mit der Kuhherde hinauf in ihre Melkerei und bleiben dort bis ungefähr Mitte Oktober. Man nennt das „’s wàndla“. Mitte Oktober geht es wieder bergab. Diese Art Leben ist eng mit dem Alpengebiet verbunden. In den Melkereien werden Milch, Butter und Käse produziert. Die meisten sind zugleich auch „fermes-auberges“ und bieten Speisen und Getränke an. Der berühmte Käse ist der Münsterkäse, er wird im ganzen Hochvogesen-Gebiet produziert.

Die Melker tragen oder trugen eine besondere Tracht, haben besondere Werkzeuge, Bräuche, Glaubensvorstellungen und Lieder entwickelt. Und in ihrer Sagenwelt leben und hausen Zwerge, Geister und andere geheimnisvolle Gestalten…

Im Vortrag am Freitag berichtet der Referent über Leben und Bräuche der Melker. Die Exkursion am Samstag führt ins elsässische Münstertal. Dort sind vor Ort die Sagen zu hören und auf einer Ferme Auberge kann eine Melkers-Mahlzeit genossen werden.

Zeit: Freitag 18.00–ca. 20.00 h Vortrag in der Bibliothek des Alemannischen Instituts; Samstag 9.00 h Abfahrt am Konzerthaus, Rückkehr ca. 18.00 h

Kosten: 60 € (inkl. Fahrt), ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung im Waldhof. Mittagsmenü: wird vor Ort individuell bezahlt

Schriftliche Anmeldung: www.waldhof-freiburg.de, anmeldung@waldhof-freiburg.de (kostenfreie Abmeldung bis 26. Juni 2020)

In Zusammenarbeit mit Waldhof – Akademie für Weiterbildung e. V.

Vortrag und Exkursion mit Gérard Leser (Colmar)

AUSSTELLUNG

Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit
Die Wanderausstellung macht Station in Murten, Villingen und Thun

Murten: 30. März – 29. Mai 2020
Rathauskeller, Rathausgasse 17, CH-3280 Murten

Villingen: 17. Juni – 28. Juli 2020
Franziskaner Kulturzentrum, 78050 Villingen-Schwenningen

Thun: 15. August – 6. Dezember 2020
Schloss Thun, Schlossberg 1, CH-3600 Thun

TERMINVERSCHIEBUNG TAGUNG

Geschichte der Nutzung fossiler Energieträger

Donnerstag–Freitag, 5.–6. November 2020

Leider muss diese Tagung, die für den März 2020 vorgesehen war, auf den Spätherbst 2020 verschoben werden. Genauere Informationen werden wir im Lauf des Sommers auf unserer Homepage veröffentlichen bzw. über den Mailverteiler kommunizieren.

Themen: Kohle, Erdöl, Ölschiefer, Gas, Torf

Tagungsleitung: Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg), Dr. Wolfgang Werner (Ebringen)

Eine Veranstaltung des Alemannischen Instituts und der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. Br. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, Regierungspräsidium Freiburg.

EXKURSION - fällt aus

Leider müssen wir folgende Exkursion absagen: Georges Cuvier und die Katastrophen
Exkursion nach Mömpelgard/Montbéliard. Möglicherweise können wir sie im Frühjahr/Sommer 2021 nochmals ins Programm aufnehmen.

Samstag-Sonntag, 21.-22. März 2020

Darwin war nicht der Erste, der die Idee hatte, dass die Natur sich durch Evolution entwickelt hat. Schon über ein halbes Jahrhundert vor seinem Buch „Die Entstehung der Arten” stritten die beiden Biologen Georges Cuvier und Jean-Baptiste Lamarck über die Veränderlichkeit der Arten. Damit ist der französische Naturwissenschaftler Georges Cuvier einer der Vordenker der Evolutionstheorie von Charles Darwin. Cuvier kam 1769 in Mömpelgard zur Welt, das damals zu Württemberg gehörte und heute als Montbéliard in der französischen Franche-Comté liegt. Nachdem Mömpelgard immer wieder von Frankreich bedroht wurde, befestigte der württembergische Baumeister Heinrich Schickhardt die Residenzstadt und baute unter anderem das Renaissance-Schloss und den Temple Saint-Martin, die große lutherische Kirche. Der Vortrag am Samstagabend und die Exkursion am Sonntag widmen sich in erster Linie dem durch seine Katastrophentheorie bekannten Georges Cuvier. Vor Ort wird das Museum im Schloss der Herzöge von Württemberg besucht, das neben naturwissenschaftlichen Sammlungen und einem Cuvier-Saal auch archäologische und historische Exponate sowie eine Kunstsammlung aufzuweisen hat. Auf einem Rundgang durch die Altstadt Montbéliards ist unter anderem das Geburtshaus Cuviers und der Temple Saint-Martin von Heinrich Schickhardt zu sehen.

In Zusammenarbeit mit Waldhof e. V.

Dr. Bernd-Jürgen Seitz (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Tradition und Selbstbestimmung
Das geistliche Leben nichtobservanter Dominikanerinnenklöster in Süddeutschland im Spiegel der Überlieferung

Donnerstag, 6. Februar 2020, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

In Zusammenarbeit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte.

Vortrag mit Dr. Marius Schramke und Buchvorstellung mit Prof. Dr. Birgit Studt und Prof. Dr. Jürgen Dendorfer

EXKURSION - ausgebucht! -

Basel und seine mittelalterlichen Bauwerke
1000 Jahre Heinrichsmünster – Baugeschichte und Herkunft der Baustoffe

Samstag, 11. Januar 2020, ca. 9.15h bis ca. 17.45h

Im Herbst 2019 feiert Basel das 1000-jährige Jubiläum der Weihe seines Münsters. Die Exkursion verbindet einen Besuch der Ausstellung „Das Basler Münster – Ein Jahrtausendbau. Von Bischöfen und Werkmeistern, Stiftern und Steinmetzen“ im Museum Kleines Klingental (Führung: Frank Löbbecke und Bianca Burkhardt) mit einem Spaziergang zu mittelalterlichen Bausteinen und einer Themenführung im Basler Münster zu seiner Baugeschichte. Das Museum wird an diesem Tag extra für uns geöffnet. Zum Mittagessen werden wir in der Basler Jugendherberge angemeldet sein (Menü 18,50 CHF). Es folgen ein Rundgang zu Bausteinen im mittelalterlichen Industriequartier St. Alban und ein Spaziergang zum Münster. Anschließend werden Bianca Burkhardt, Dipl.-Restauratorin an der Basler Münsterbauhütte, und Dr. Wolfgang Werner im und um das Basler Münster führen. Themen sind die Baugeschichte, die Spuren des Basel-Bebens von 1356 und neue Forschungsergebnisse zur Herkunft der Baumaterialien.

Zeit: Abfahrt mit der Bahn ab Freiburg nach Basel (SBB) ca. 9.15 h (die genaue Abfahrtszeit wird nach dem Fahrplanwechsel am 15.12. mitgeteilt), Rückkunft in Freiburg ca. 17.45 h

Kosten: Für Fahrt, Museumseintritt (Museumspass gilt nicht) und Führungen: 36 €. Das Mittagessen zahlen Sie individuell.

Anmeldung:Verbindliche Anmeldung im Alemannischen Institut telefonisch bis 20. Dezember 2019 oder per Mail bis 3. Januar 2020.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt (mind. 15 / max. 25).

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

mit Dipl.-Restauratorin Bianca Burkhardt (Stiftung Basler Münsterbauhütte), Frank Löbbecke M.A. (Basel/Furtwangen) und Dipl.-Geol. Dr. Wolfgang Werner (Ebringen)

AUSSTELLUNG

Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit
Die Wanderausstellung macht Station in Rheinfelden (CH)

3. September - 24. November 2019, jeweils Dienstag, Samstag und Sonntag von 14.00 - 17.00 h

Ort: Fricktaler Museum, Marktgasse 12, CH-4310 Rheinfelden

INSTITUTSGESPRÄCH

Markgraf Bernhard I. von Baden und die Kämpfe um die Macht am Oberrhein (1414-1424)

Donnerstag, 28. November 2019, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Dr. Jürgen Treffeisen (Karlsruhe)

BUCHVORSTELLUNG

Auf Jahr und Tag – Leben in Freiburg in der Neuzeit

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 18.15 h

Ort: Parlersaal des Münsterbauvereins (2. OG), Schoferstr. 4, 79098 Freiburg

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V., dem Landesverein Badische Heimat e. V., dem Münsterbauverein Freiburg e. V. und dem Stadtarchiv Freiburg.

mit Prof. Dr. Jürgen Dendorfer, Dr. Heinz Krieg, Dr. R. Johanna Regnath, Dr. Torang Sinaga, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Dr. Heinrich Schwendemann, Dr. Hans-Peter Widmann und Stephanie Zumbrink (alle Freiburg)

BUCHVORSTELLUNG

Archäologie und Geschichte der Stadt in der Zähringerzeit

Mittwoch, 20. November 2019, 19.00 h

Ort:  Rathaus Neuenburg, Rathausplatz 5, 79395 Neuenburg am Rhein, Sitzungssaal Dachgeschos. Bitte melden Sie sich unter lena.sayer@neuenburg.de an.

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte und der Stadt Neuenburg am Rhein.

mit Dr. Stephan Kaltwasser (Umkirch) und Dr. Heinz Krieg (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Was ist das Markgräflerland?
Zur Erfindung eines identitätsstiftenden Landschaftsbegriffs im 19. Jahrhundert

Donnerstag, 7. November 2019, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts. Dieser Vortrag wird voraussichtlich im Januar 2020 wiederholt.

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Jan Merk (Müllheim)

BUCHVORSTELLUNG

Alte Heimat – Neue Heimat. Migrationen im alemannischen Raum
Das Alemannische Jahrbuch 2017/2018

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE).

mit Prof. Dr. Werner Konold, Prof. Dr. Werner Mezger, Prof. Dr. Michael Prosser-Schell und Dr. R. Johanna Regnath (alle Freiburg)

EXKURSION

Vormittagsexkursion zum Lehener Bergle: Die Barockkirche St. Cyriak und das Schneckentürmle

Samstag, 26. Oktober 2019, 10 h bis ca. 13 h

Wir besuchen die 1724/25 erbaute Kirche St. Cyriak, deren Bau- und Kunstgeschichte von Hermann Brommer erforscht wurde. Mit ihrer Zwiebelhaube auf dem Turm des gotischen Vorgängerbaus ist sie das Wahrzeichen des Dorfes, das erst 1971 nach Freiburg eingemeindet wurde. Der Baumeister stammte aus dem Allgäu; das Kircheninnere birgt Arbeiten einheimischer Barockkünstler, auch eine wertvolle Orgel, die Hanno Botsch für uns erklingen lassen wird. Nicht weit von der Kirche entfernt auf dem höchsten Punkt des Lehener Bergles steht das Schneckentürmle, dessen Geschichte und heutige Funktion uns Ortsvorsteher Bernhard Schätzle als Vorsitzender des Kulturvereins Bundschuh zu Lehen„e.„V. vermittelt. Eckhard Villinger beantwortet Fragen zu den geologischen Besonderheiten des Lehener Bergles, wo immer wieder Ammoniten gefunden werden.

Treffpunkt: vor der Kirche, Freiburg-Lehen, Kirchbergstr. 6 (ab Padua-Allee Bus 31 oder 32, Bushaltestelle Kirchbergstraße)

Kosten: kostenfrei, ohne Anmeldung, Anfahrt individuell.

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. 

mit Renate Liessem-Breinlinger, Dr. Hanno Botsch und Dr. Eckhard Villinger (alle Freiburg)

LESUNG

„1918 Abschied"
Lesung mit Martin Graff (Soultzeren)

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 17.00 h, Basler Hof, Konrad Stürtzel-Saal, Regierungspräsidium Freiburg, Kaiser-Joseph-Str. 167, Freiburg

1918 fand das Elsass nach 48 Jahren deutscher Herrschaft zurück zu Frankreich. Deutsche mussten ihre elsässische Heimat verlassen. Dem wohlhabenden Paul Siebler-Ferry aus Lenzkirch, verheiratet mit May aus Portland/USA, blieb nichts anderes, als das florierende Haushaltswarengeschäft im Schatten des Straßburger Münsters aufzugeben. In den letzten Kriegstagen war Sohn Clinton in Belgien gefallen. Das Elternpaar schaffte es, den Sarg mit dem Sohn vom Schlachtfeld nach Lenzkirch zu holen. Martin Graff inszeniert diese spannende Zeitenwende zwischen Gräben, Gräbern und Grenzen als alemannisches Kammerspiel.

In Zusammenarbeit mit dem Landesverein Badische Heimat e. V., dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins- Land e. V. und dem Regierungspräsidium Freiburg. 

Kosten: 8 €. Ohne Anmeldung.

AUSSTELLUNGSFÜHRUNG

Sur l’autre rive – am anderen Ufer
Die Spätantike beidseits des südlichen Oberrheins. Führung durch die Sonderausstellung

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 18.00 h und Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18.00 h

Ort:  Meckelhalle des Sparkassen-FinanzZentrums, Kaiser-Joseph-Str. 186–190, Freiburg (Eingang Franziskanerstraße)

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und dem Alamannen-Museum Vörstetten.

Leitung: Dr. Niklot Krohn (Freiburg) am 23. Oktober 2020 und Prof. Dr. Eckhard Wirbelauer (Straßburg)am 30. Oktober 2020.

RÜCKBLICK AUF DIE SEMESTERPROGRAMME
DER VERGANGENEN JAHRE

mehr zu den Programmen und Themen der vergangenen Jahre

KOLLOQUIUM

„Im Krieg ist weder Glück noch Stern"
Barocke Festungen, Schanzen und Schlachtfelder aus der Epoche des Dreißigjährigen Kriegs am Oberrhein

Freitag, 15. Juni 2018, Breisach am Rhein, Hotel Stadt Breisach

9.30 h Kaffee
10.00 h Bürgermeister Oliver Rein (Breisach): Begrüßung

Moderation: Martin Strotz M. A.
10.10 h Dr. Jonathan Scheschkewitz (Esslingen): Begrüßung und Einführung
10.30 h Prof. Dr. Franz Brendle (Tübingen): Der Dreißigjährige Krieg in Südwestdeutschland
11.00 h Dr. Bertram Jenisch (Freiburg): Archäologische Spuren von Festungen im rechtsrheinischen Oberrheingebiet
11.20 h Peter Wanner M. A. (Heilbronn) / Olaf Goldstein M. A. (Esslingen): Heilbronn 1734/35 - ein spektakulärer Fund und sein historischer Hintergrund
11.40 h Dr. Jonathan Scheschkewitz (Esslingen): Bruchsals leidvolle Jahre - Spuren der Kriegszerstörungen des 17. Jahrhunderts

12.00 h Mittagspause

Moderation: Dr. Bertram Jenisch
13.30 h Dr. Andreas Haasis-Berner (Freiburg): Die barockzeitlichen Befestigungen im Schwarzwald
14.00 h Dr. Stefan Mäder (Riegel): „Viel Rüstgewehr und wenig Ehr‘". Zur Bewaffnung und ihrem Einsatz im 17. und 18. Jahrhundert
14.30 h Dr. Sabine Eickhoff (Wünsdorf): 636 – ihre letzte Schlacht. Das Massengrab von Wittstock

15.00 h Kaffeepause

Moderation: Dr. Jonathan Scheschkewitz
15.20 h Martin Strotz M. A. (Karlsruhe) / Tobias Schneider M. A. (Freiburg): Schlachtfeld-/Konfliktarchäologie in Baden-Württemberg?!
15.45 h Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg): Relikte des Militärischen – Erinnerungsorte und Naturschutzwerte, dargestellt am Beispiel des ‚Westwalls‘
16.15 h Schlussdiskussion

In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg und der Stadt Breisach am Rhein.

Tagungsorganisation: Uwe Fahrer, Dr. Bertram Jenisch, Dr. R. Johanna Regnath
Unkostenbeitrag: 15 €, bitte bar vor Ort bezahlen
Mittagsbuffet: Die Teilnahme am Mittagsbuffet im Hotel ist optional möglich (zzgl. 20 €). Bitte bei der Anmeldung verbindlich bestellen.
Anmeldung: beim Alemannischen Institut (bis 1. Juni 2018)

Das ausführliche Tagungsprogramm als PDF finden Sie hier.

TAGUNG COLLOQUE
Geschichte(n) hier bei uns am Oberrhein
Histoire(s), chez nous, dans le Rhin supérieur

4. Grenzüberschreitendes Geschichtskolloquium
4e colloque d'histoire transfrontalière

Samstag, 14. Oktober 2017 Samedi 14 octobre 2017 Hotel Mercure, Offenburg

Programm Programme
9.15 h Stehempfang mit Kaffee und Tee Accueil, café et thé
10.15 h Grußwort Mot d'accueil
Bürgermeister Hans-Peter Kopp, Offenburg
10.20 h Begrüßung Allocutions d'accueil
Dr. R. Johanna Regnath,Mitglied des Comité trinational des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein und Geschäftsführerin des Alemannischen Instituts Freiburg e. V. Membre du Comité trinational du Réseau des Sociétés d'Histoire et gérant de l'Institut alémanique Fribourg
Klaus G. Kaufmann, Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden e. V. Président du Historischer Verein für Mittelbaden e. V., Offenburg

Referate Interventions*
10.45 h Dr. Peter Kunze, Weil am Rhein: Reformationen. Der große Umbruch am Oberrhein (Ausstellungsbericht)
La Réforme. Grand Renversement dans le Rhin supérieur (rapport de l'exposition).
11.15 h Diskussion Discussion

11.30 h Dr. Monique Debus-Kehr, Colmar: Les exils confessionnels d'Augustin Güntzer, calviniste alsacien dans la tourmente de la guerre de 30 ans / Die konfessionellen Fluchtwege Augustin Güntzers - Elsässischer Calvinist in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs

12.00 h Diskussion Discussion
12.15 h Mittagspause Déjeuner

13.45 h Daniel Morgen, Colmar: La Umschulung des Alsaciens (1940-1944/45) / Die Umschulung der Elsässer zwischen 1940 und 1944/45

14.15 h Diskussion Discussion

14.30 h Dr. Mario König, Basel: Ungemütliche Nachbarn. Die Basler Chemie und ihr Verhältnis zur deutschen
chemischen Industrie Des voisins incommodes. La chimie à Bâle et ses relations avec l'industrie chimique allemande

15.00 h Diskussion Discussion
15.15 h Kaffeepause Pause café

15.45 h Werner Schreiner, Neustadt an der Weinstraße: Zur Geschichte des grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehrs am Oberrhein Histoire du trafic ferroviaire transfrontalier dans la région du Rhin supérieur

16.15 h Schlussdiskussion Discussion conclusive
Tagungsende ca. 16.30 h Fin du colloque vers 16h30

* Die Vorträge werden in der Originalsprache gehalten und simultan übersetzt.
Les interventions se feront en français ou en allemand en traduction simultanée.

Teilnahmebedingungen Modalités d'inscription
Die Tagungsgebühr beträgt 25 € (inkl. Mittagessen, Parkgebühr, Tee- und Kaffeepausen, Gebäck, Tagungsgetränke). Die Gebühr wird vor Ort in bar durch das Tagungsbüro eingezogen.
Le montant de la participation est de 25 € (comprenant déjeuner, frais de parking, pauses thé et café, pâtisseries, boissons). Il sera perçu en liquide par le bureau d'accueil, le jour même.

Anmeldung Inscriptions
Alemannisches Institut e. V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
0761-150 675 70
info@alemannisches-institut.de

Anmeldeschluss Date limite d'inscription
6. Oktober 2017 6 octobre 2017
Bitte bringen Sie Informationen zu den Aktivitäten Ihrer Vereine zur Auslage auf einem Infotisch mit.
Il vous est possible d'amener avec vous les dépliants, programmes et autres documents concernant votre association. Un présentoir sera prévu à cet effet. 

Anfahrtsbeschreibung Accès
Das Mercure Hotel Offenburg am Messeplatz befindet ich nur je 100 m von der Messe und der
Bushaltestelle Messeplatz entfernt. Zum Hauptbahnhof n der Innenstadt fahren Sie fünf Minuten.
Die A5 ist nur 2 km vom Hotel entfernt. L'hôtel Mercure Offenburg am Messeplatz se rouve à seulement 100m de la station de bus esseplatz, à 5min de la gare et du centreville n voiture et à 2km de l'autoroute A5.
Mercure Hotel Offenburg am Messeplatz
Schutterwälderstr. 1 a, 7656 Offenburg - Deutschland
Tel.: (+49)781/5050 - Fax : (+49)781/505513 

Tagungsprogramm als PDF

Eine Veranstaltung des Comité trinational des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für Mittelbaden e. V. Une organisation du Comité trinational du réseau des sociétés d’histoire du Rhin supérieur en collaboration avec le Historischer Verein für Mittelbaden e. V.

Tagungsbericht von Martin Stohler

TAGUNG
Alte Heimat - Neue Heimat

Migrationen im Alemannischen Raum

Eine interdisziplinäre Tagung des Alemannischen Instituts Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) und der Stadt Lahr

15. - 17. März 2017, Tagungsort: Lahr, Haus zum Pflug, Pflugsaal

MITTWOCH, 15. März 2017
16.30 Uhr Stadtführung
18.00 Uhr Abendpause zur eigenen Verfügung
19.30 Uhr Die Stadt als Basar. Stadtökonomie und Migration in Lahr/Schwarzwald im 20. Jahrhundert. Öffentlicher Abendvortrag: Thorsten Mietzner, Stadthistoriker der Stadt Lahr

DONNERSTAG, 16. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Werner Konold, Alemannisches Institut Freiburg
9.20 Uhr Grußwort: Prof. Dr. Werner Mezger, IVDE Freiburg

I. Historische Migrationen - Ursachen und Motive

9.30 Uhr Die Zuwanderung der »Walser« nach Vorarlberg im 14. Jahrhundert - Mythos und Realität: Prof. Dr. Alois Niederstätter, Vorarlberger Landesarchiv Bregenz
10.00 Uhr Diskussion
10.15 Uhr Die jenische Minderheit in Deutschland und der Schweiz: Anja Joos M. A., Universität Freiburg
10.45 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Kaffeepause
11.30 Uhr Einwanderung/Arbeitsmigration in die Schweiz ab Mitte des 19. Jahrhunderts: Dr. Hermann Wichers, Staatsarchiv Kanton Basel-Stadt
12.00 Uhr Diskussion
12.15 Uhr Schweizer am Schwarzen Meer - eine Geschichte ohne Happy End: Lic. phil. Dominik Wunderlin, Museum der Kulturen Basel
12.45 Uhr Diskussion
13.00 Uhr Mittagspause

II. Die Natur kommt mit

14.00 Uhr Einwanderung und Verbreitungsformen nicht-autochthoner Pflanzen im alemannischen Raum: Sibyl Rometsch, Info Flora Bern
14.30 Uhr Diskussion
14.45 Uhr »... und ist nun überall in Gärten und für die Fenster bey uns also gemein worden.« Außereuropäische Zier- und Nutzpflanzen im Südwesten des Alten Reichs (16.-18. Jahrhundert): PD Dr. Michaela Schmölz-Häberlein, Universität Bamberg
15.15 Uhr Diskussion
15.30 Uhr Kaffeepause

III. Migration und Sprachenwandel

16.00 Uhr Die mitgebrachte(n) Sprache(n). Zum Sprachgebrauch und dessen Wandel bei ungarndeutschen Heimatvertriebenen in ihren Privatkorrespondenzen: Csilla Schell M. A., IVDE Freiburg
16.30 Uhr Diskussion
16.45 Uhr Der Einfluss alemannischer Dialekte auf den Sprachgebrauch des Deutschen durch russische Muttersprachler in der Region Südbaden: Alexander Prediger M. A., Freiburg Advanced Center of Education (FACE) Freiburg
17.15 Uhr Diskussion

IV. Migrationsgeschichte(n)

17.30 Uhr Lahrer Werkstattgespräch über das neue Stadtmuseum und die Auswandererdatenbank: Gabriele Bohnert, Thorsten Mietzner und Ehrenamtliche, Stadtmuseum und Stadtarchiv Lahr
18.00 Uhr Diskussion
19.00 Uhr Empfang durch die Stadt Lahr in der Tonofenfabrik

FREITAG, 17. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung

V. Alte Heimat - neue Heimat

9.15 Uhr Weggehen, Ankommen. Heimat - Fremde - Migration: Prof. Dr. Friedemann Schmoll, Universität Jena
9.45 Uhr Diskussion
10.00 Uhr Heimat im Museum? Museum als Heimat? Zugänge, Perspektiven und Grenzen der Ausstellungs- und Vermittlungspraxis im Donauschwäbischen Zentralmuseum: Leni Perencevic M.A., Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
10.30 Uhr Diskussion
10.45 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Aktuelle Integrationsthematik und Fußball als Wahrzeichen: Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, IVDE Freiburg
11.45 Uhr Diskussion
12.00 Uhr Von »Lungenbraten«, »Schlesischem Himmelreich« und »Paprikasch«: Dr. Elisabeth Fendl, IVDE Freiburg
12.30 Uhr Schlussdiskussion

Migration ist kein neues Thema. Den Aufbruch in ein vermeintlich besseres Leben gab es in allen historischen Epochen. Migration ist auch ein regionales Thema. Deshalb wird in einem ersten Teil der Tagung im Mittelpunkt stehen, aus welchen Gründen und Motiven Menschen in der Frühen Neuzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts innerhalb des sprachlich recht vertrauten Raumes zwischen Vorarlberg und dem Elsass, zwischen der Schweiz und Schwaben den Lebensort wechselten oder sogar diesen Raum verließen. Ein Themenkomplex betrifft auch die Frage, wie sich durch Einwanderer vor allem die Sprache wandelt. Neu nachdenken müssen wir, gerade im klimatisch begünstigten und verkehrsreichen Oberrheingebiet, über das sehr virulent gewordene Phänomen des »Unterwegsseins « der Pflanzen. Es wandert keineswegs nur der Mensch, sondern auch die Vegetation, mit und ohne menschliche Einwirkung. Schließlich soll ein weiterer Diskussionspunkt nicht vernachlässigt werden: Was kann heute eigentlich Heimat sein bzw. werden?

TAGUNGSLEITUNG Prof. Dr. Werner Konold, Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, Dr. R. Johanna Regnath, Prof. Dr. Dieter Speck, Gabriele Bohnert

TAGUNG
Die Zähringer

 Rang und Herrschaft um 1200

15. - 17. September 2016, Geistliches Zentrum St. Peter im Schwarzwald

Donnerstag, 15. September 2016

10.00 Begrüßung Arno Zahlauer (Geistliches Zentrum St. Peter) Dorothea Störr-Ritter (Landrätin des Landkreises Breisgau- Hochschwarzwald) Sigrid Hirbodian (Alemannisches Institut Freiburg e. V.) Jürgen Dendorfer (Abteilung Landesgeschichte, Albert- Ludwigs-Universität Freiburg)

10.15 Wissenschaftliche Einführung Jürgen Dendorfer

I. Zähringer-Geschichten

Moderation: Jürgen Dendorfer

10.30 Die Zähringer in der Historiographie des 12./13. Jahrhunderts, Heinz Krieg

11.15 Chronistik des 15./16. Jahrhunderts. Die Sattler-Chronik, Clemens Joos

12.00 Mittagessen

Moderation: Dieter Geuenich

13.30 Von Badischer Hausgeschichte zur Neuen Deutschen Verfassungsgeschichte. Ansätze der Zähringerforschung im 19. und 20. Jahrhundert, Thomas Zotz

14.15 ,Gute‘ Zähringer – ,Böse‘ Habsburger. Zähringer im Schweizer Geschichtsbild, Claudius Sieber-Lehmann

15.00 Kaffeepause

15.30 Zähringer museumsreif? Von der Zähringerausstellung 1986 bis zum ‚Haus der Zähringer‘, Casimir Bumiller

II. ,Herrschaft‘ zwischen personalen Bindungen und Raum (um 1200)

Moderation: Heinz Krieg

16.15 Die Zähringer und die Anderen. Beziehungen zum Adel im Breisgau, Tobie Walther

17.00 Herrschaft und Gefolgschaft, Petra Skoda

17.45 Die Zähringer. Geschlecht, Familie und Verwandtschaft, Gerhard Lubich

18.30 Abendessen

19.15 Zähringertraditionen. Führung durch Kirche und Kloster Hans-Otto Mühleisen Ende gegen 20.45 h

 

Freitag, 16. September 2016

Moderation: Casimir Bumiller

9.00 Burgenbau und Herrschaft im Raum, Erik Beck

9.45 ‚Zähringerstädte‘. Ein städtebaulicher Mythos unter der Lupe der Archäologie, Armand Baeriswyl

10.30 Kaffeepause

11.00 ‚Städtegründer‘. Zähringer und Habsburger im Vergleich, Martina Stercken

11.45 Das burgundische Rektorat. Anspruch und Wirklichkeit, Clemens Regenbogen

12.30 Mittagessen

III. Der Rang der Zähringer um 1200 im reichsfürstlichen Kontext

Moderation: Mathias Kälble

14.00 Europäische Dimensionen. Der Rang Bertolds V. im Vergleich, Jörg Peltzer

14.45 Die Zähringer im Netzwerk der Reichsfürsten, Robert Gramsch

15.30 Kaffeepause

Moderation: R. Johanna Regnath

16.00 Die Frauen der Zähringer. Konnubium und Rang, Tobias Weller

16.45 Höfische Dichtung im Umkreis der Zähringer? Clementia von Zähringen als Mäzenatin, Rudolf Denk

17.30 Siegel und Münzen der Zähringer, Michael Matzke

18.15 Abendessen

Öffentlicher Abendvortrag 19.30 Grußwort Rudolf Denk (Zähringer Zentrum e. V.) Das Münster Bertolds V. im überregionalen Vergleich, Hans W. Hubert

Anschließend Empfang durch die Gemeinde St. Peter (Bürgermeister Rudolf Schuler)

 

Samstag, 17. September 2016

Moderation: Hans W. Hubert

8.30 Donjons. Repräsentationsarchitektur auf Burgen, Alfons Zettler

9.15 Göttlicher Glanz und heiliger Ort. Das Böcklinkreuz im Freiburger Münster als zähringische Erinnerungsstiftung, Katharina Christa Schüppel

9.45 Zum Freiburger Böcklinkreuz, Sebastian Bock

10.30 Kaffeepause

IV. Das Jahr 1218 – Aushandlungsprozesse und Akteure

Moderation: Kurt Andermann

11.00 Erbrecht, Lehnrecht, Konsens der Fürsten. Der zähringische Erbfall und die Etablierung neuer normativer Ordnungen um 1200, Jürgen Dendorfer

11.45 Die Freiburger Bürgerschaft und das Jahr 1218, Mathias Kälble

12.30 Mittagessen

Moderation: Sigrid Hirbodian

14.00 Die zähringische Ministerialität und der Umbruch von 1218, Michael Kolinski

14.45 Die Grafen von Urach, Eva-Maria Butz

15.30 Kaffeepause

15.45 Friedrich II. und das Reich im Jahr 1218. Königliches Handeln zwischen Planung, Erwartungen und Zufällen, Knut Görich

16.30 Zusammenfassung – Schluss gegen 17.00 h

Komplette Tagung: 100 Euro (inkl. 3 x Mittagessen, 2 x Abendessen und alle Kaffeepausen, bitte ggf. ‚vegetarisch‘ angeben); Tageskarten je 10 Euro (nur inkl. Kaffeepausen), für Schüler und Studierende pro Tag 5 Euro

Verbindliche Anmeldung bis 2. September 2016 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag mit dem Stichwort „Zähringer“ auf das Konto des Alemannischen Instituts.

Das Tagungshaus ist von Freiburg Hauptbahnhof über Kirchzarten und von Denzlingen aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Siehe unter: http:// www.geistliches-zentrum.org/html/anfahrt406.html 

Eine Tagung der Abteilung Landesgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Alemannischen Institut Freiburg e. V. und dem Zähringer Zentrum e. V.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und der Irene-Kyncl-Stiftung Freiburg 

TAGUNG
Gezähmte Natur

Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart

Freitag - Samstag, 8. - 9. Mai 2015. Tagungsort: Festhalle Eichstetten, Schulstraße 7, 79356 Eichstetten am Kaiserstuhl

Beginn Freitag, 11 h, Tagungsende Samstag gegen 13 h,
anschließend Exkursion.

Die Tagung „Gezähmte Natur - Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart" beschäftigt sich mit der Geschichte des Gartens, mit einer regionalen Ausrichtung insbesondere auf Südwestdeutschland und die angrenzende Schweiz. Diese Region, die vom schwäbisch-alemannischen Dialekt geprägt ist, ist nicht nur in vielen Teilen für den Gartenbau hervorragend geeignet (Rhein- und Neckartal, Bodenseegebiet), sondern verfügt auch über außergewöhnliche archäologische Funde und Schriftquellen. Die regionale Ausrichtung ist genauso wie der epochenübergreifende und interdisziplinäre Ansatz ein Kennzeichen der Arbeit im Alemannischen Institut.
Aus der Analyse paläobotanischer Funde lässt sich mit Hilfe moderner Verfahren sehr viel über das Pflanzenspektrum vergangener Epochen sagen. Bei den Gebieten am Hoch- und Oberrhein, die in der Antike zum Imperium Romanum zählten, stellt sich die Frage nach Einflüssen aus dem Mittelmeerraum ganz besonders.
Auch für die Überlieferung zu den mittelalterlichen Klostergärten ist die Bodenseeregion von überragender Bedeutung: Der Liber de Cultura Hortorum des Reichenauer Mönchs Walahfrid Strabo und der St. Galler Klosterplan sind die zentralen mittelalterlichen Dokumente, die Auskunft über die Pflanzen in Klostergärten geben.
Seit dem 15. Jahrhundert spiegelt sich höfisches Repräsentationsbedürfnis auch in großzügigen Gartenanlagen wider, die nach italienischen, französischen und dann im 19. Jahrhundert nach englischen Vorbildern in unserem Raum gestaltet wurden. Verbindungswege lassen sich in fürstlichen Reisen und Auslandserfahrungen, nicht zuletzt der Gartenarchitekten nachzeichnen, aber sie lassen sich auch in adeligen Heiratsverbindungen aufspüren - man denke nur an Barbara Gonzaga von Mantua, die Gattin des württembergischen Grafen und Tübinger Universitätsgründers Eberhard im Bart, die im 15. Jahrhundert für ihren Garten in Bad Urach Basilikum, Nelken und Rosmarin aus Italien kommen ließ.
Eine ganze Reihe dieser Gärten aus historischen Epochen existieren heute noch. Gleichzeitig gibt es in der Gegenwart eine in allen Gesellschaftsschichten verbreitete Lust am Garten. Sie zeigt sich in riesigen Landes- und Bundesgartenschauen, im Run auf Parzellen in Kleingartenanlagen, die längst nicht mehr als spießig angesehen werden, im Urban Gardening und nicht zuletzt natürlich auch in den unzähligen Gartencentern, die mit dem Bedarf nach Pflanzen ihr Geld verdienen. Grund genug also, sich den regionalen Wurzeln des Gartenbaus in unserer Region zu widmen.

 

Freitag, 8. Mai 2015
11.00 Begrüßung Prof. Dr. Werner Konold und Grußwort von Bürgermeister Bruder
11.30 Einführung: Prof. Dr. Werner Konold

I. Gärten im Mittelalter und der Neuzeit
12.00 Impuls aus dem Archiv: Der Pflanzenkatalog im Capitulare de villis Karls des Großen:
            Dr. R. Johanna Regnath (Freiburg)
12.30 Mittagspause
14.00 Gartenpflanzen mediterraner Herkunft in Südwestdeutschland. Ein Überblick von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter:
            Prof. Dr. phil.-nat. Manfred Rösch (Gaienhofen-Hemmenhofen)
14.30 Diskussion
14.45 St. Galler Klosterplan und Hortulus - Karolingerzeitlicher Gartenbau im Bodenseeraum:
            Dr. Karl Schmuki (St. Gallen)
15.15 Diskussion
15.30 Impuls aus dem Garten: Der historische Garten aus der Sicht des Gärtners:
            James Foggin (Landhaus Ettenbühl - Bad Bellingen)

16.00 Kaffeepause
16.30 Historische Gärten und Parks im Südwesten:
            Prof. Dr. Hartmut Troll (Bruchsal)
17.00 Diskussion
17.15 Bauerngartenkultur im südlichen und mittleren Baden in der Gegenwart:
            Charlotte Störch (Freiburg)
17.45 Diskussion
18.00 Abendpause
19.30 Eine andere Welt ist pflanzbar. Urbane Gemeinschaftsgärten:
            Dipl. Ing. Ella von der Haide (München/Kassel)

Samstag, 9. Mai 2015
9.00 Begrüßung
II. Sorten und ihre Verbreitung
9.15 Die Blumen der Blumisten - Frühe Sortenvielfalt im europäischen Gartenbau:
            Dipl. Ing. Dr. habil. Clemens Wimmer (Potsdam)
9.45 Diskussion
10.00 Das Wissen vom Garten um 1800. Zur Nachhaltigkeitsdebatte bei der Baumzucht aus wissenssoziologischer Perspektive:
            Dr. Urte Stobbe (Vechta)
10.30 Diskussion
10.45 Kaffeepause mit Büchertisch des Alemannischen Instituts und Saatgut-Tisch der Stiftung Kaiserstühler Gärten
11.15 Traditionelle Obstsorten am Oberrhein:
            Hannah Sharaf M. sc. und Dipl. Forstwirt Manuel Oelke (Freiburg)
11.45 Diskussion

III. Aktuelle Entwicklungen
12.00 Südwestdeutsche öffentliche Freiräume und europäische Trends:
            Dr.-Ing. Marketa Haist (Karlsruhe)
12.30 Diskussion
13.00 Tagungsende

Anschließend Exkursion ins Obstmuseum und den Samengarten der Stiftung Kaiserstühler Garten

 

Eine interdisziplinäre Tagung in Eichstetten in Zusammenarbeit mit der Professur für Landespflege an der Universität Freiburg. Leitung: Prof. Dr. Werner Konold und Dr. R. Johanna Regnath.

Verbindliche Anmeldung bis 1. Mai 2015 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag unter dem Stichwort »Gärten« auf das Konto des Alemannischen Instituts. Tagungsbeitrag: 30 € inkl. Pausengetränke, Tageskarten je 18 €, Schüler und Studierende 10 € bzw. 5 €. Kosten für die Exkursion: 10 €

Das detaillierte Tagungsprogramm zum Download finden Sie hier.

TAGUNG
817 - Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen

Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen

Donnerstag-Samstag, 12.-14. März 2015, Ort: Villingen-Schwenningen, Theater am Ring

Donnerstag, 12. März 2015

13.30-14.00 Uhr Begrüßungskaffee

14.00-14.30 Uhr Eröffnung der Tagung

14.30 -16.45 Uhr Moderation: R. Johanna Regnath, Freiburg i. Br./Tübingen

Dr. Heinrich Maulhardt: Die Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen von 817 in ihrer Wirkungsgeschichte
Prof. Dr. Theo Kölzer: Das Aachener Kaiserdiplom vom 4. Juni 817
Clemens Regenbogen M. A.: Der Raum um Villingen und Schwenningen in der Karolingerzeit nach der schriftlichen Überlieferung
Prof. Dr. Sebastian Brather: Die Struktur des Raumes aufgrund der archäologischen Befunde


Freitag, 13. März 2015

9.00 - 12.30 Uhr Moderation:

Dr. Peter Erhart: Verwaltung und Schicksal der St. Galler Besitzungen und Rechte auf der Baar
Prof. Dr. Ernst Tremp: St. Gallen, die Reichenau und Konstanz im 8. und frühen 9. Jahrhundert
Dr. Eva-Maria Butz: Die Memoria Ludwigs des Frommen in den Reichsabteien St. Gallen und Reichenau
Dr. Heinz Krieg: Die Baar in ottonischer Zeit

14.30 -17.15 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Jürgen Dendorfer: König und Adel in Alemannien im 8./9. Jahrhundert
Prof. Dr. Thomas Zotz: Alemannien im Übergang von Karl dem Großen zu Ludwig dem Frommen
Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Die Privilegierung St. Gallens im Rahmen von Ludwigs des Frommen Politik zu Beginn seiner Herrschaft

19.30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag

Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Kaiser Ludwig der Fromme und die Klöster


Samstag, 14. März 2015

9.00 -12.30 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Karl Ubl: Kapitularien und Reformen Ludwigs des Frommen in Alemannien
Prof. Dr. Philippe Depreux: Kaiserliche Amtsträger und Entourage Ludwigs des Frommen in und aus Alemannien
Prof. Dr. Steffen Patzold: Das 829 für Karl den Kahlen gebildete Regnum Alemannien, Churrätien und das Elsass: ein Muster für künftige politische Raumordnung?
Prof. Dr. Dieter Geuenich: Zusammenfassung

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Villingen-Schwenningen und dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte

TAGUNG
 Revolution des Fleißes, Revolution des Konsums?

Leben und Wirtschaften im ländlichen Württemberg von 1650 bis 1800

Donnerstag‒Samstag, 13.‒15. September 2012, Tagungsort: Stuttgart-Hohenheim

Mehr zu Themen und Referenten

Das Tagungsprogramm als PDF zum Herunterladen

TAGUNG
Landesschätze unserer Zukunft

Rohstoffsicherung auf der Basis historischer Forschungen. Tagung im Rahmen des Landesjubiläums "60 Jahre Baden-Württemberg" in Freiburg i. Br.

Termin: 10.-11. Mai 2012

mehr zu Themen, Referenten, Tagungsprogramm als PDF

TAGUNG
Militärische Schichten der Kulturlandschaft

Eine Tagung in Kooperation mit dem Institut für Landespflege der Universität Freiburg und der Stadt Endingen

Termin: Freitag-Samstag 25.-26. März 2011 in Endingen am Kaiserstuhl

mehr zu Themen, Referenten, Tagungsprogramm als PDF

TAGUNG
Grenzüberschreitungen. Der alemannische Raum - Einheit trotz der Grenzen? 

Symposion des Alemannischen Instituts Freiburg und der AG Kultur der Randenkommission in Kooperation mit dem Hegau-Geschichtsverein, dem Historischen Verein Schaffhausen, der VHS Konstanz-Singen und der Stadt Singen

Termin: 12.-13. März 2010 im Bürgersaal des Rathauses Singen/Htwl.

mehr zu Themen, Referenten, Tagungsprogramm als PDF

TAGUNG
Kulturelle Vielfalt zwischen Schwarzwald und Rhein. Eine interdisziplinäre Tagung zur Ortenau und zum Renchtal

Veranstaltet vom Alemannischen Institut Freiburg e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberkirch und dem Historischen Verein für Mittelbaden e. V.

Termin: 23.-24.10.2009, Ort: Rathaus Oberkirch, Sitzungssaal

mehr zu Themen, Referenten, Tagungsprogramm als PDF

Unsere Storno-Ordnung für Exkursionen finden Sie unter "Kontakt"

 

Semesterprogramm