SEMESTERPROGRAMM WINTER 2018-2019

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INSTITUTSGESPRÄCH

Leben in Kooperation
100 Jahre Siedlungsgenossenschaft Freidorf/Muttenz

Donnerstag, 18. Juli 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Matthias Möller (Freiburg)

EXKURSION

Maximilianus. Die Kunst des Kaisers
Exkursion nach Schloss Tirol und Innsbruck

Freitag, 18. – Sonntag, 20. Oktober 2019

Verlauf:
Freitag, 18. Oktober 2019: Fahrt ab Freiburg 8.00 h (Strecke über Vorarlberg / Reschen¬pass) nach Goldrain mit Zwischenhalt in Glurns/Südtirol. Gemeinsames Abendessen und Übernach-tung im Bildungshaus Schloss Goldrain.
Samstag, 19. Oktober 2019: Weiterfahrt nach Schloss Tirol, Ausstellungsbesuch (s. u.), anschließend Fahrt nach Innsbruck. Dort Abendessen individuell und freie Abend¬gestaltung. Übernachtung in Innsbruck in einem Seminarhaus der Caritas (mit Straßen¬bahnanschluss ins Stadt¬zentrum).
Sonntag, 20. Oktober 2019: Frühstück, Stadtführung in Innsbruck und Rückfahrt (ca. 14 h). Rückkehr gegen ca. 20.00 h. (Änderungen im Ablauf vorbehalten).

Zum Hintergrund
2019 jährt sich der Todestag des Erzherzogs Maximilian von Österreich und späteren Kaiser Maximilians I. zum 500. Mal. Der Habsburger war Freiburgs Landesherr und mehrfach persönlich in der Stadt. Auch der Zwischenhalt auf dem Hinweg hat mit Maximilian zu tun: Die direkte Umgebung von Glurns ist einer der Kriegsschauplätze des Schwabenkriegs, der sog. Schlacht an der Calven am 22. Mai 1499.


Zur Ausstellung im Schloss Tirol
In seinem Bemühen, Kunst in den Dienst seiner dynastischen Inszenierung und politischen Ziele zu stellen, beauftragte Maximilian die führenden Künstler seiner Zeit mit einer Fülle von Aufträgen. Im Zentrum standen seine Ruhmeswerke, die großen Holzschnittfolgen von Triumphzug und Ehrenpforte, die dimensional alles übertrafen, was in der Druckgraphik bis dahin geschaffen worden war. Die Ausstellung zielt auf die aktive Rolle Maximilians als Auftraggeber. Anhand der Untersuchung der Entstehungsprozesse der einzelnen Projekte soll nachgewiesen werden, welch unmittelbaren Einfluss Maximilian in jeder ihrer Phasen genommen hat: Vom ersten Diktat, in dem er seine Konzepte darlegte, über die Kontrolle der von den Künstlern gelieferten Vorentwürfen und Reinzeichnungen bis hin zur finalen Umsetzung. Erstmals werden all diese Spuren der direkten Regieführung Maximilians in seinen Kunstprojekten anhand zahlreicher, teilweise noch nie gezeigter Objekte zusammengestellt und präsentiert. Die Ausstellung vermittelt einen neuen Blick auf Maximilian I., die den Kaiser nicht bloß als Auftraggeber, sondern als aktiven Gestalter wahrnimmt.

Kosten und Umfang
285 Euro (Doppelzimmer) bzw. 300 Euro (Einzelzimmer).
Mindestteilnehmerzahl: 20 (max. 33)
Inkl. Fahrt, Führungen, Museumseintritt und zwei Übernachtungen (einmal mit Abendessen, einmal nur mit Frühstück), exkl. alle Mittagessen und exkl. Abendessen in Innsbruck. Für die Fahrt am Freitag bitte ein eigenes Lunchpaket mitbringen, ansonsten werden wir versuchen Lokale zu reservieren und mit Buskarten vorzubestellen, dort bezahlt jeder individuell.

Anmeldung
Möglichst rasch, bis spätestens 18.6.2019 im Alemannischen Institut - damit wir absehen können, ob wir die Mindestzahl an Teilnehmern zusammenbekommen.
Tel. 0761-150 675-70, regnath@alemannisches-institut.de

Stornobedingungen
Bis 3 Monate vor Reisebeginn (18.7.2019) ist die Stornierung kostenfrei.
Bei einer Stornierung 3 bis 1 Monat vorher (18.9.2019) werden 50 % der Kosten fällig.
Bei einer Stornierung 1 Monat bis 1 Woche vorher werden 75 % der Kosten fällig.
Bei einer Stornierung in der letzten Woche werden 90 % der Kosten fällig.
Wenn Sie eine Ersatzperson stellen, fallen keine Stornogebühren an. Schließen Sie ggf. eine Reiserücktrittsversicherung ab.

Exkursionsleitung: Prof. Dr. Dieter Speck

BUCHVORSTELLUNG

Die Benediktinerabtei St. Peter im Schwarzwald

Donnerstag, 11. Juli 2019, 18.15 h

Ort: Universität Freiburg, Peterhofkeller, Niemensstr. 10, 79098 Freiburg

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und dem Verein Zähringer Zentrum e. V.

mit Dr. Jutta Krimm-Beumann (Karlsruhe), Prof. Dr. Jürgen Dendorfer (Freiburg) und Prof. Dr. Rudolf Denk (St. Peter)

EXKURSION

L‘Alsace inconnue: Die Breusch zwischen Straßburg und Molsheim

Mittwoch, 10. Juli / Samstag, 13. Juli 2019

Vortrag: Im unteren Breuschtal, dem Vallée de la Bruche, wurde im 17. Jahrhundert nach Plänen des Festungsbaumeisters Vauban der Breuschkanal zwischen Soultzles- Bains und Straßburg angelegt.
Im Vortrag am Mittwochabend geht es um den Trassenverlauf und die Nutzungsgeschichte vom Steintransport für Festungsbauten um Straßburg bis zur touristischen Vermarktung des attraktiven Radwegs auf dem Leinpfad. Zur Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte des Breuschtals haben Wissenschaftler aus dem Alemannischen Institut (Sick und Stadelbauer) beigetragen.

Zeit: Mittwoch, 18.00–20.00 h
Ort: Achtung geänderter Ort: Alemannisches Institut Freiburg e.V., Bertoldstr. 45, 79098 Freiburg
Anmeldung: Alemannisches Institut e.V.: Bitte angeben, wie man anreist

Exkursion: Die Exkursion am Samstag führt nach Kolbsheim, wo der Fluss Breusch und der Kanal parallel und eng beisammen verlaufen. Zu Fuß kann man ein Bauwerk zur Wassereinspeisung in den Kanal erreichen. Das Château de Kolbsheim wurde 1703 auf einer Sonnenterrasse über dem Flusstal erbaut. Der weite Hang ist ein von „Parcs et Jardins d’Alsace“ ausgezeichneter und als „Jardin Remarquable“ zertifizierter Landschaftsgarten. Wir erhalten auch Zutritt zu einigen Innenräumen des Schlosses dank der Familie Grunelius, Eigentümer der Anlage seit 1874.

Zeit: Die Anreise nach Kolbsheim am Samstag erfolgt individuell: mit Pkw, Bahn oder Fahrrad. Für Zugreisende ohne Rad wird eine Transportmöglichkeit ab Kehl organisiert (Ankunft Kehl 9.51 h).
Anmeldung: bitte telefonisch oder per Mail im Alemannischen Institut
Kosten: kostenlos.

In Zusammenarbeit mit Waldhof – Akademie für Weiterbildung e. V. und dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Vortrag und Exkursion mit Renate Liessem-Breinlinger (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Kaiser Maximilian I. (1459–1519) und die Fugger

Donnerstag, 6. Juni 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Prof. Dr. Dietmar Schiersner (Weingarten)

VORTRAG

Sur l‘autre rive – am anderen Ufer
Kaiser Valentinian I. und die Spätantike im Breisgau

Montag, 27. Mai 2019, 18.00 h

Ort: Stube des BGV im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein
Schau-ins-Land e. V.

Dr. Niklot Krohn (Freiburg/Vörstetten)

VORTRAGSREIHE

Jagdperspektiven:
Kultur, Politik, Landschaft

Das Wesen der Jagd wird oftmals aus dem vorgeschichtlichen Erbe der Menschheit abgeleitet. Tatsächlich gab es vielfältige Wechselwirkungen zwischen Jagdpraktiken, Gesellschaftskulturen und Landschaftsentwicklung. Heute ziehen Jäger oftmals mit Hightech-Instrumenten in den Wald und träumen dennoch von einem Zurück zur Natur. Gleichzeitig wird die Jagd in der Öffentlichkeit häufig kritisch bewertet.
Als Begleitprogramm zur Ausstellung „Wild + Jagd – Grenzgänge zwischen Kultur und Natur“ im WaldHaus Freiburg veranstalten wir mit unseren Partnern eine Vortragsreihe. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September 2019 im WaldHaus zu sehen.

Dienstag, 19. März 2019, 18.00 h
Jagdperspektiven – Kultur, Politik, Landschaft
Impulsvortrag und Podiumsdiskussion

Vortrag: Prof. Dr. Ulrich Schraml (Forstliche Versuchsund Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg)
Podium: Nicole Schmalfuß (Leiterin Städtisches Forstamt Freiburg), Prof. Dr. Thorsten Beimgraben (Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg), Heidrun Zeus (Nationalpark Schwarzwald), Jan Riedel (Deutscher Bogenjagd Verband e. V., Biederbach)

Donnerstag, 9. Mai 2019, 18.00 h
Jagdliche Prägung unserer Kulturlandschaften
Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)

Donnerstag, 16. Mai 2019, 18.00 h
Jagdpraxis in der Schweiz
Ralph Manz (Birgisch/CH)

Donnerstag, 23. Mai 2019, 18.00 h
Sinn und Sinnlichkeit der Jagd aus kulturanthropologischer Sicht
Dr. Thorsten Gieser (Koblenz)

Veranstaltungsort:
WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, 79100 Freiburg.
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Podiumsdiskussion, Vortragsreihe und Exkursion in Zusammenarbeit mit WaldHaus Freiburg, der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, dem Städtischen Forstamt Freiburg und der Kreisjägervereinigung Freiburg.

EXKURSION

Alte Bodman’sche Wälder – Waldbau, Jagd, Naturschutz

Sonntag, 26. Mai 2019

Der Bodanrück liegt am Bodensee zwischen dem Überlinger See und dem Untersee. Auf einer gemeinsamen Wanderung mit Johannes von Bodman von ca. zwei bis zweieinhalb Stunden Dauer erkunden wir den Wald auf dem Bodanrück.
Altbäume, Wiesen und Einfriedungen zeugen von einer jagdlichen Nutzung, die auch naturschutzfachliche Werte hervorgebracht hat. Eine große Besonderheit sind die uralten Eiben.
Zum Mittagessen werden wir im Lokal „Hof Höfen“ einkehren und bei schönem Wetter im Biergarten sitzen können. Dort erwartet der Bus die Teilnehmer. Falls noch genügend Zeit ist, gibt es noch einen kurzen Zwischenstopp in Bodenwald.
Die Wanderung beinhaltet einen Anstieg. Entsprechende Kondition, wetterfeste Kleidung und gute Wanderschuhe, ggf. Wanderstöcke, sind notwendig.

Zeit: Abfahrt 8.30 h am Konzerthaus Freiburg, Rückkehr gegen 17 h

Kosten: 35 € (inkl. Busfahrt und Führung, Mittagessen zahlt jeder selbst), begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldung: beim Alemannischen Institut bis zum 3. Mai 2019. Bis dahin ist auch eine kostenlose Abmeldung möglich.

Podiumsdiskussion, Vortragsreihe und Exkursion in Zusammenarbeit mit WaldHaus Freiburg, der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, dem Städtischen Forstamt Freiburg und der Kreisjägervereinigung Freiburg.

Exkursion mit Prof. Dr. Werner Konold und Johannes von Bodman

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Freiburg von Ferne

Mittwoch, 8. Mai 2019, 17.00–18.00 h und Wiederholungstermin Mittwoch, 5. Juni 2019, 17.00-18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Prof. Dr. Jörg Stadelbauer (Freiburg/Brühl)

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Wutach, Weidfelder, Wässerwiesen

Mittwoch, 15. Mai 2019, 17.00–18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Zu den Anfängen der Industrialisierung des Wiesentals am Beispiel von Todtnau und Zell i. W.

Mittwoch, 22. Mai 2019, 17.00–18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Dr. Cornelia Korff und Dr. Bernhard Mohr (Freiburg und Stegen)

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Bäuerliches Leben im Schwarzwald – eine Idylle?

Mittwoch, 29. Mai 2019, 17.00–18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Dr. Ursula Huggle (Freiburg)

VORTRAG

Aspekte der Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert

Mittwoch 26. Juni 2019, 18.15 h

Ort: Universität Freiburg Kollegiengebäude I, HS 1010

In Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Freiburg, Augustinermuseum und dem Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Freiburg.

Prof. Dr. Hans Hubert (Freiburg)

BUCHVORSTELLUNG

Bohnerze
Zur Geschichte ihrer Entstehung, Gewinnung und Nutzung in Süddeutschland und der Schweiz

Montag, 24. Juni 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

mit Prof. Dr. Werner Konold, Dr. R. Johanna Regnath und Dr. Wolfgang Werner

BUCHVORSTELLUNG

Bohnerze
Zur Geschichte ihrer Entstehung, Gewinnung und Nutzung in Süddeutschland und der Schweiz

Montag, 1. Juli 2019

Ort: Blankenhorn-Palais, Wilhelmstraße 7, 79379 Müllheim

mit Prof. Dr. Werner Konold, Dr. R. Johanna Regnath und Dr. Wolfgang Werner

INSTITUTSGESPRÄCH

Spiegel für Männer?
Alamannische Schwertschmiedekunst im Kulturvergleich

Donnerstag, 4. Juli 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Stefan Mäder (Riegel)

EXKURSION

Kantone der Schweiz: Aargau

Freitag–Samstag, 5.– 6. Juli 2019 - Die Exkursion ist ausgebucht

Nach zwei einführenden Referaten am Freitagabend führt die Exkursion am Samstag über Basel zuerst in den Kantonshauptort Aarau. Unser Augenmerk gilt der intakten Altstadt mit Bürgerhäusern, obrigkeitlichen Gebäuden, Stadtkirche und Stadtbefestigung.
Nächstes Ziel ist die unweit von Aarau gelegene Stadt Lenzburg mit dem mächtigen Schloss. Der befestigte Sitz war im Mittelalter ein Machtzentrum der Lenzburger, Kyburger und Habsburger, bis 1415 die Eidgenossen die Gegend eroberten.
Nach der Mittagsrast geht es nach Windisch ins einstige Legionslager der Römer mit den noch gut erhaltenen Spuren seiner Befestigung und des Amphitheaters. Gleich daneben besuchen wir die Klosterkirche Königsfelden. Wir nehmen uns Zeit für die Geschichte der Familienstiftung der Habsburger, lassen die Architektur des Sakralbaus aus dem frühen 14. Jahrhundert auf uns wirken und bewundern seine weltberühmten Glasfenster.
Die Exkursion findet ihren Abschluss im Städtchen Baden, wo unser Hauptinteresse dem Tagsatzungssaal der Alten Eidgenossenschaft gilt. Durch den Bözberg und das Fricktal führt die Fahrt zurück nach Freiburg.

Zeit: Freitag 17.00–20.00 h mit einer Pause für das Abendessen, Samstag 8.00 h Abfahrt Im Waldhof/ Sonnenberg straße, 8.15 h Konzerthaus Freiburg, Rückkehr ca. 18.30 h

Kosten: 70 € (inkl. Fahrt, Führung, Eintritte), ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung (inkl. Lunchpaket): ab 61 €

Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, anmeldung@waldhof-freiburg.de (kostenfreie Abmeldung bis 14. Juni 2019).

In Zusammenarbeit mit Waldhof – Akademie für Weiterbildung e. V.

Exkursion mit Dr. Hans Stadler-Planzer (Attinghausen/Schweiz)

KOLLOQUIUM

„Im Krieg ist weder Glück noch Stern"
Barocke Festungen, Schanzen und Schlachtfelder aus der Epoche des Dreißigjährigen Kriegs am Oberrhein

Freitag, 15. Juni 2018, Breisach am Rhein, Hotel Stadt Breisach

9.30 h Kaffee
10.00 h Bürgermeister Oliver Rein (Breisach): Begrüßung

Moderation: Martin Strotz M. A.
10.10 h Dr. Jonathan Scheschkewitz (Esslingen): Begrüßung und Einführung
10.30 h Prof. Dr. Franz Brendle (Tübingen): Der Dreißigjährige Krieg in Südwestdeutschland
11.00 h Dr. Bertram Jenisch (Freiburg): Archäologische Spuren von Festungen im rechtsrheinischen Oberrheingebiet
11.20 h Peter Wanner M. A. (Heilbronn) / Olaf Goldstein M. A. (Esslingen): Heilbronn 1734/35 - ein spektakulärer Fund und sein historischer Hintergrund
11.40 h Dr. Jonathan Scheschkewitz (Esslingen): Bruchsals leidvolle Jahre - Spuren der Kriegszerstörungen des 17. Jahrhunderts

12.00 h Mittagspause

Moderation: Dr. Bertram Jenisch
13.30 h Dr. Andreas Haasis-Berner (Freiburg): Die barockzeitlichen Befestigungen im Schwarzwald
14.00 h Dr. Stefan Mäder (Riegel): „Viel Rüstgewehr und wenig Ehr‘". Zur Bewaffnung und ihrem Einsatz im 17. und 18. Jahrhundert
14.30 h Dr. Sabine Eickhoff (Wünsdorf): 636 – ihre letzte Schlacht. Das Massengrab von Wittstock

15.00 h Kaffeepause

Moderation: Dr. Jonathan Scheschkewitz
15.20 h Martin Strotz M. A. (Karlsruhe) / Tobias Schneider M. A. (Freiburg): Schlachtfeld-/Konfliktarchäologie in Baden-Württemberg?!
15.45 h Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg): Relikte des Militärischen – Erinnerungsorte und Naturschutzwerte, dargestellt am Beispiel des ‚Westwalls‘
16.15 h Schlussdiskussion

In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg und der Stadt Breisach am Rhein.

Tagungsorganisation: Uwe Fahrer, Dr. Bertram Jenisch, Dr. R. Johanna Regnath
Unkostenbeitrag: 15 €, bitte bar vor Ort bezahlen
Mittagsbuffet: Die Teilnahme am Mittagsbuffet im Hotel ist optional möglich (zzgl. 20 €). Bitte bei der Anmeldung verbindlich bestellen.
Anmeldung: beim Alemannischen Institut (bis 1. Juni 2018)

Das ausführliche Tagungsprogramm als PDF finden Sie hier.

RÜCKBLICK AUF DIE SEMESTERPROGRAMME
DER VERGANGENEN JAHRE

mehr zu den Programmen und Themen der vergangenen Jahre

TAGUNG COLLOQUE
Geschichte(n) hier bei uns am Oberrhein
Histoire(s), chez nous, dans le Rhin supérieur

4. Grenzüberschreitendes Geschichtskolloquium
4e colloque d'histoire transfrontalière

Samstag, 14. Oktober 2017 Samedi 14 octobre 2017 Hotel Mercure, Offenburg

Programm Programme
9.15 h Stehempfang mit Kaffee und Tee Accueil, café et thé
10.15 h Grußwort Mot d'accueil
Bürgermeister Hans-Peter Kopp, Offenburg
10.20 h Begrüßung Allocutions d'accueil
Dr. R. Johanna Regnath,Mitglied des Comité trinational des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein und Geschäftsführerin des Alemannischen Instituts Freiburg e. V. Membre du Comité trinational du Réseau des Sociétés d'Histoire et gérant de l'Institut alémanique Fribourg
Klaus G. Kaufmann, Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden e. V. Président du Historischer Verein für Mittelbaden e. V., Offenburg

Referate Interventions*
10.45 h Dr. Peter Kunze, Weil am Rhein: Reformationen. Der große Umbruch am Oberrhein (Ausstellungsbericht)
La Réforme. Grand Renversement dans le Rhin supérieur (rapport de l'exposition).
11.15 h Diskussion Discussion

11.30 h Dr. Monique Debus-Kehr, Colmar: Les exils confessionnels d'Augustin Güntzer, calviniste alsacien dans la tourmente de la guerre de 30 ans / Die konfessionellen Fluchtwege Augustin Güntzers - Elsässischer Calvinist in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs

12.00 h Diskussion Discussion
12.15 h Mittagspause Déjeuner

13.45 h Daniel Morgen, Colmar: La Umschulung des Alsaciens (1940-1944/45) / Die Umschulung der Elsässer zwischen 1940 und 1944/45

14.15 h Diskussion Discussion

14.30 h Dr. Mario König, Basel: Ungemütliche Nachbarn. Die Basler Chemie und ihr Verhältnis zur deutschen
chemischen Industrie Des voisins incommodes. La chimie à Bâle et ses relations avec l'industrie chimique allemande

15.00 h Diskussion Discussion
15.15 h Kaffeepause Pause café

15.45 h Werner Schreiner, Neustadt an der Weinstraße: Zur Geschichte des grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehrs am Oberrhein Histoire du trafic ferroviaire transfrontalier dans la région du Rhin supérieur

16.15 h Schlussdiskussion Discussion conclusive
Tagungsende ca. 16.30 h Fin du colloque vers 16h30

* Die Vorträge werden in der Originalsprache gehalten und simultan übersetzt.
Les interventions se feront en français ou en allemand en traduction simultanée.

Teilnahmebedingungen Modalités d'inscription
Die Tagungsgebühr beträgt 25 € (inkl. Mittagessen, Parkgebühr, Tee- und Kaffeepausen, Gebäck, Tagungsgetränke). Die Gebühr wird vor Ort in bar durch das Tagungsbüro eingezogen.
Le montant de la participation est de 25 € (comprenant déjeuner, frais de parking, pauses thé et café, pâtisseries, boissons). Il sera perçu en liquide par le bureau d'accueil, le jour même.

Anmeldung Inscriptions
Alemannisches Institut e. V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
0761-150 675 70
info@alemannisches-institut.de

Anmeldeschluss Date limite d'inscription
6. Oktober 2017 6 octobre 2017
Bitte bringen Sie Informationen zu den Aktivitäten Ihrer Vereine zur Auslage auf einem Infotisch mit.
Il vous est possible d'amener avec vous les dépliants, programmes et autres documents concernant votre association. Un présentoir sera prévu à cet effet. 

Anfahrtsbeschreibung Accès
Das Mercure Hotel Offenburg am Messeplatz befindet ich nur je 100 m von der Messe und der
Bushaltestelle Messeplatz entfernt. Zum Hauptbahnhof n der Innenstadt fahren Sie fünf Minuten.
Die A5 ist nur 2 km vom Hotel entfernt. L'hôtel Mercure Offenburg am Messeplatz se rouve à seulement 100m de la station de bus esseplatz, à 5min de la gare et du centreville n voiture et à 2km de l'autoroute A5.
Mercure Hotel Offenburg am Messeplatz
Schutterwälderstr. 1 a, 7656 Offenburg - Deutschland
Tel.: (+49)781/5050 - Fax : (+49)781/505513 

Tagungsprogramm als PDF

Eine Veranstaltung des Comité trinational des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für Mittelbaden e. V. Une organisation du Comité trinational du réseau des sociétés d’histoire du Rhin supérieur en collaboration avec le Historischer Verein für Mittelbaden e. V.

Tagungsbericht von Martin Stohler

TAGUNG
Alte Heimat - Neue Heimat

Migrationen im Alemannischen Raum

Eine interdisziplinäre Tagung des Alemannischen Instituts Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) und der Stadt Lahr

15. – 17. März 2017, Tagungsort: Lahr, Haus zum Pflug, Pflugsaal

MITTWOCH, 15. März 2017
16.30 Uhr Stadtführung
18.00 Uhr Abendpause zur eigenen Verfügung
19.30 Uhr Die Stadt als Basar. Stadtökonomie und Migration in Lahr/Schwarzwald im 20. Jahrhundert. Öffentlicher Abendvortrag: Thorsten Mietzner, Stadthistoriker der Stadt Lahr

DONNERSTAG, 16. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Werner Konold, Alemannisches Institut Freiburg
9.20 Uhr Grußwort: Prof. Dr. Werner Mezger, IVDE Freiburg

I. Historische Migrationen - Ursachen und Motive

9.30 Uhr Die Zuwanderung der »Walser« nach Vorarlberg im 14. Jahrhundert - Mythos und Realität: Prof. Dr. Alois Niederstätter, Vorarlberger Landesarchiv Bregenz
10.00 Uhr Diskussion
10.15 Uhr Die jenische Minderheit in Deutschland und der Schweiz: Anja Joos M. A., Universität Freiburg
10.45 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Kaffeepause
11.30 Uhr Einwanderung/Arbeitsmigration in die Schweiz ab Mitte des 19. Jahrhunderts: Dr. Hermann Wichers, Staatsarchiv Kanton Basel-Stadt
12.00 Uhr Diskussion
12.15 Uhr Schweizer am Schwarzen Meer - eine Geschichte ohne Happy End: Lic. phil. Dominik Wunderlin, Museum der Kulturen Basel
12.45 Uhr Diskussion
13.00 Uhr Mittagspause

II. Die Natur kommt mit

14.00 Uhr Einwanderung und Verbreitungsformen nicht-autochthoner Pflanzen im alemannischen Raum: Sibyl Rometsch, Info Flora Bern
14.30 Uhr Diskussion
14.45 Uhr »... und ist nun überall in Gärten und für die Fenster bey uns also gemein worden.« Außereuropäische Zier- und Nutzpflanzen im Südwesten des Alten Reichs (16.-18. Jahrhundert): PD Dr. Michaela Schmölz-Häberlein, Universität Bamberg
15.15 Uhr Diskussion
15.30 Uhr Kaffeepause

III. Migration und Sprachenwandel

16.00 Uhr Die mitgebrachte(n) Sprache(n). Zum Sprachgebrauch und dessen Wandel bei ungarndeutschen Heimatvertriebenen in ihren Privatkorrespondenzen: Csilla Schell M. A., IVDE Freiburg
16.30 Uhr Diskussion
16.45 Uhr Der Einfluss alemannischer Dialekte auf den Sprachgebrauch des Deutschen durch russische Muttersprachler in der Region Südbaden: Alexander Prediger M. A., Freiburg Advanced Center of Education (FACE) Freiburg
17.15 Uhr Diskussion

IV. Migrationsgeschichte(n)

17.30 Uhr Lahrer Werkstattgespräch über das neue Stadtmuseum und die Auswandererdatenbank: Gabriele Bohnert, Thorsten Mietzner und Ehrenamtliche, Stadtmuseum und Stadtarchiv Lahr
18.00 Uhr Diskussion
19.00 Uhr Empfang durch die Stadt Lahr in der Tonofenfabrik

FREITAG, 17. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung

V. Alte Heimat - neue Heimat

9.15 Uhr Weggehen, Ankommen. Heimat - Fremde - Migration: Prof. Dr. Friedemann Schmoll, Universität Jena
9.45 Uhr Diskussion
10.00 Uhr Heimat im Museum? Museum als Heimat? Zugänge, Perspektiven und Grenzen der Ausstellungs- und Vermittlungspraxis im Donauschwäbischen Zentralmuseum: Leni Perencevic M.A., Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
10.30 Uhr Diskussion
10.45 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Aktuelle Integrationsthematik und Fußball als Wahrzeichen: Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, IVDE Freiburg
11.45 Uhr Diskussion
12.00 Uhr Von »Lungenbraten«, »Schlesischem Himmelreich« und »Paprikasch«: Dr. Elisabeth Fendl, IVDE Freiburg
12.30 Uhr Schlussdiskussion

Migration ist kein neues Thema. Den Aufbruch in ein vermeintlich besseres Leben gab es in allen historischen Epochen. Migration ist auch ein regionales Thema. Deshalb wird in einem ersten Teil der Tagung im Mittelpunkt stehen, aus welchen Gründen und Motiven Menschen in der Frühen Neuzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts innerhalb des sprachlich recht vertrauten Raumes zwischen Vorarlberg und dem Elsass, zwischen der Schweiz und Schwaben den Lebensort wechselten oder sogar diesen Raum verließen. Ein Themenkomplex betrifft auch die Frage, wie sich durch Einwanderer vor allem die Sprache wandelt. Neu nachdenken müssen wir, gerade im klimatisch begünstigten und verkehrsreichen Oberrheingebiet, über das sehr virulent gewordene Phänomen des »Unterwegsseins « der Pflanzen. Es wandert keineswegs nur der Mensch, sondern auch die Vegetation, mit und ohne menschliche Einwirkung. Schließlich soll ein weiterer Diskussionspunkt nicht vernachlässigt werden: Was kann heute eigentlich Heimat sein bzw. werden?

TAGUNGSLEITUNG Prof. Dr. Werner Konold, Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, Dr. R. Johanna Regnath, Prof. Dr. Dieter Speck, Gabriele Bohnert

TAGUNG
Die Zähringer

 Rang und Herrschaft um 1200

15.–17. September 2016, Geistliches Zentrum St. Peter im Schwarzwald

Donnerstag, 15. September 2016

10.00 Begrüßung Arno Zahlauer (Geistliches Zentrum St. Peter) Dorothea Störr-Ritter (Landrätin des Landkreises Breisgau- Hochschwarzwald) Sigrid Hirbodian (Alemannisches Institut Freiburg e. V.) Jürgen Dendorfer (Abteilung Landesgeschichte, Albert- Ludwigs-Universität Freiburg)

10.15 Wissenschaftliche Einführung Jürgen Dendorfer

I. Zähringer-Geschichten

Moderation: Jürgen Dendorfer

10.30 Die Zähringer in der Historiographie des 12./13. Jahrhunderts, Heinz Krieg

11.15 Chronistik des 15./16. Jahrhunderts. Die Sattler-Chronik, Clemens Joos

12.00 Mittagessen

Moderation: Dieter Geuenich

13.30 Von Badischer Hausgeschichte zur Neuen Deutschen Verfassungsgeschichte. Ansätze der Zähringerforschung im 19. und 20. Jahrhundert, Thomas Zotz

14.15 ,Gute‘ Zähringer – ,Böse‘ Habsburger. Zähringer im Schweizer Geschichtsbild, Claudius Sieber-Lehmann

15.00 Kaffeepause

15.30 Zähringer museumsreif? Von der Zähringerausstellung 1986 bis zum ‚Haus der Zähringer‘, Casimir Bumiller

II. ,Herrschaft‘ zwischen personalen Bindungen und Raum (um 1200)

Moderation: Heinz Krieg

16.15 Die Zähringer und die Anderen. Beziehungen zum Adel im Breisgau, Tobie Walther

17.00 Herrschaft und Gefolgschaft, Petra Skoda

17.45 Die Zähringer. Geschlecht, Familie und Verwandtschaft, Gerhard Lubich

18.30 Abendessen

19.15 Zähringertraditionen. Führung durch Kirche und Kloster Hans-Otto Mühleisen Ende gegen 20.45 h

 

Freitag, 16. September 2016

Moderation: Casimir Bumiller

9.00 Burgenbau und Herrschaft im Raum, Erik Beck

9.45 ‚Zähringerstädte‘. Ein städtebaulicher Mythos unter der Lupe der Archäologie, Armand Baeriswyl

10.30 Kaffeepause

11.00 ‚Städtegründer‘. Zähringer und Habsburger im Vergleich, Martina Stercken

11.45 Das burgundische Rektorat. Anspruch und Wirklichkeit, Clemens Regenbogen

12.30 Mittagessen

III. Der Rang der Zähringer um 1200 im reichsfürstlichen Kontext

Moderation: Mathias Kälble

14.00 Europäische Dimensionen. Der Rang Bertolds V. im Vergleich, Jörg Peltzer

14.45 Die Zähringer im Netzwerk der Reichsfürsten, Robert Gramsch

15.30 Kaffeepause

Moderation: R. Johanna Regnath

16.00 Die Frauen der Zähringer. Konnubium und Rang, Tobias Weller

16.45 Höfische Dichtung im Umkreis der Zähringer? Clementia von Zähringen als Mäzenatin, Rudolf Denk

17.30 Siegel und Münzen der Zähringer, Michael Matzke

18.15 Abendessen

Öffentlicher Abendvortrag 19.30 Grußwort Rudolf Denk (Zähringer Zentrum e. V.) Das Münster Bertolds V. im überregionalen Vergleich, Hans W. Hubert

Anschließend Empfang durch die Gemeinde St. Peter (Bürgermeister Rudolf Schuler)

 

Samstag, 17. September 2016

Moderation: Hans W. Hubert

8.30 Donjons. Repräsentationsarchitektur auf Burgen, Alfons Zettler

9.15 Göttlicher Glanz und heiliger Ort. Das Böcklinkreuz im Freiburger Münster als zähringische Erinnerungsstiftung, Katharina Christa Schüppel

9.45 Zum Freiburger Böcklinkreuz, Sebastian Bock

10.30 Kaffeepause

IV. Das Jahr 1218 – Aushandlungsprozesse und Akteure

Moderation: Kurt Andermann

11.00 Erbrecht, Lehnrecht, Konsens der Fürsten. Der zähringische Erbfall und die Etablierung neuer normativer Ordnungen um 1200, Jürgen Dendorfer

11.45 Die Freiburger Bürgerschaft und das Jahr 1218, Mathias Kälble

12.30 Mittagessen

Moderation: Sigrid Hirbodian

14.00 Die zähringische Ministerialität und der Umbruch von 1218, Michael Kolinski

14.45 Die Grafen von Urach, Eva-Maria Butz

15.30 Kaffeepause

15.45 Friedrich II. und das Reich im Jahr 1218. Königliches Handeln zwischen Planung, Erwartungen und Zufällen, Knut Görich

16.30 Zusammenfassung – Schluss gegen 17.00 h

Komplette Tagung: 100 Euro (inkl. 3 x Mittagessen, 2 x Abendessen und alle Kaffeepausen, bitte ggf. ‚vegetarisch‘ angeben); Tageskarten je 10 Euro (nur inkl. Kaffeepausen), für Schüler und Studierende pro Tag 5 Euro

Verbindliche Anmeldung bis 2. September 2016 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag mit dem Stichwort „Zähringer“ auf das Konto des Alemannischen Instituts.

Das Tagungshaus ist von Freiburg Hauptbahnhof über Kirchzarten und von Denzlingen aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Siehe unter: http:// www.geistliches-zentrum.org/html/anfahrt406.html 

Eine Tagung der Abteilung Landesgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Alemannischen Institut Freiburg e. V. und dem Zähringer Zentrum e. V.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und der Irene-Kyncl-Stiftung Freiburg 

TAGUNG
Gezähmte Natur

Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart

Freitag‒Samstag, 8.‒9. Mai 2015. Tagungsort: Festhalle Eichstetten, Schulstraße 7, 79356 Eichstetten am Kaiserstuhl

Beginn Freitag, 11 h, Tagungsende Samstag gegen 13 h,
anschließend Exkursion.

Die Tagung „Gezähmte Natur - Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart" beschäftigt sich mit der Geschichte des Gartens, mit einer regionalen Ausrichtung insbesondere auf Südwestdeutschland und die angrenzende Schweiz. Diese Region, die vom schwäbisch-alemannischen Dialekt geprägt ist, ist nicht nur in vielen Teilen für den Gartenbau hervorragend geeignet (Rhein- und Neckartal, Bodenseegebiet), sondern verfügt auch über außergewöhnliche archäologische Funde und Schriftquellen. Die regionale Ausrichtung ist genauso wie der epochenübergreifende und interdisziplinäre Ansatz ein Kennzeichen der Arbeit im Alemannischen Institut.
Aus der Analyse paläobotanischer Funde lässt sich mit Hilfe moderner Verfahren sehr viel über das Pflanzenspektrum vergangener Epochen sagen. Bei den Gebieten am Hoch- und Oberrhein, die in der Antike zum Imperium Romanum zählten, stellt sich die Frage nach Einflüssen aus dem Mittelmeerraum ganz besonders.
Auch für die Überlieferung zu den mittelalterlichen Klostergärten ist die Bodenseeregion von überragender Bedeutung: Der Liber de Cultura Hortorum des Reichenauer Mönchs Walahfrid Strabo und der St. Galler Klosterplan sind die zentralen mittelalterlichen Dokumente, die Auskunft über die Pflanzen in Klostergärten geben.
Seit dem 15. Jahrhundert spiegelt sich höfisches Repräsentationsbedürfnis auch in großzügigen Gartenanlagen wider, die nach italienischen, französischen und dann im 19. Jahrhundert nach englischen Vorbildern in unserem Raum gestaltet wurden. Verbindungswege lassen sich in fürstlichen Reisen und Auslandserfahrungen, nicht zuletzt der Gartenarchitekten nachzeichnen, aber sie lassen sich auch in adeligen Heiratsverbindungen aufspüren - man denke nur an Barbara Gonzaga von Mantua, die Gattin des württembergischen Grafen und Tübinger Universitätsgründers Eberhard im Bart, die im 15. Jahrhundert für ihren Garten in Bad Urach Basilikum, Nelken und Rosmarin aus Italien kommen ließ.
Eine ganze Reihe dieser Gärten aus historischen Epochen existieren heute noch. Gleichzeitig gibt es in der Gegenwart eine in allen Gesellschaftsschichten verbreitete Lust am Garten. Sie zeigt sich in riesigen Landes- und Bundesgartenschauen, im Run auf Parzellen in Kleingartenanlagen, die längst nicht mehr als spießig angesehen werden, im Urban Gardening und nicht zuletzt natürlich auch in den unzähligen Gartencentern, die mit dem Bedarf nach Pflanzen ihr Geld verdienen. Grund genug also, sich den regionalen Wurzeln des Gartenbaus in unserer Region zu widmen.

 

Freitag, 8. Mai 2015
11.00 Begrüßung Prof. Dr. Werner Konold und Grußwort von Bürgermeister Bruder
11.30 Einführung: Prof. Dr. Werner Konold

I. Gärten im Mittelalter und der Neuzeit
12.00 Impuls aus dem Archiv: Der Pflanzenkatalog im Capitulare de villis Karls des Großen:
            Dr. R. Johanna Regnath (Freiburg)
12.30 Mittagspause
14.00 Gartenpflanzen mediterraner Herkunft in Südwestdeutschland. Ein Überblick von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter:
            Prof. Dr. phil.-nat. Manfred Rösch (Gaienhofen-Hemmenhofen)
14.30 Diskussion
14.45 St. Galler Klosterplan und Hortulus - Karolingerzeitlicher Gartenbau im Bodenseeraum:
            Dr. Karl Schmuki (St. Gallen)
15.15 Diskussion
15.30 Impuls aus dem Garten: Der historische Garten aus der Sicht des Gärtners:
            James Foggin (Landhaus Ettenbühl - Bad Bellingen)

16.00 Kaffeepause
16.30 Historische Gärten und Parks im Südwesten:
            Prof. Dr. Hartmut Troll (Bruchsal)
17.00 Diskussion
17.15 Bauerngartenkultur im südlichen und mittleren Baden in der Gegenwart:
            Charlotte Störch (Freiburg)
17.45 Diskussion
18.00 Abendpause
19.30 Eine andere Welt ist pflanzbar. Urbane Gemeinschaftsgärten:
            Dipl. Ing. Ella von der Haide (München/Kassel)

Samstag, 9. Mai 2015
9.00 Begrüßung
II. Sorten und ihre Verbreitung
9.15 Die Blumen der Blumisten - Frühe Sortenvielfalt im europäischen Gartenbau:
            Dipl. Ing. Dr. habil. Clemens Wimmer (Potsdam)
9.45 Diskussion
10.00 Das Wissen vom Garten um 1800. Zur Nachhaltigkeitsdebatte bei der Baumzucht aus wissenssoziologischer Perspektive:
            Dr. Urte Stobbe (Vechta)
10.30 Diskussion
10.45 Kaffeepause mit Büchertisch des Alemannischen Instituts und Saatgut-Tisch der Stiftung Kaiserstühler Gärten
11.15 Traditionelle Obstsorten am Oberrhein:
            Hannah Sharaf M. sc. und Dipl. Forstwirt Manuel Oelke (Freiburg)
11.45 Diskussion

III. Aktuelle Entwicklungen
12.00 Südwestdeutsche öffentliche Freiräume und europäische Trends:
            Dr.-Ing. Marketa Haist (Karlsruhe)
12.30 Diskussion
13.00 Tagungsende

Anschließend Exkursion ins Obstmuseum und den Samengarten der Stiftung Kaiserstühler Garten

 

Eine interdisziplinäre Tagung in Eichstetten in Zusammenarbeit mit der Professur für Landespflege an der Universität Freiburg. Leitung: Prof. Dr. Werner Konold und Dr. R. Johanna Regnath.

Verbindliche Anmeldung bis 1. Mai 2015 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag unter dem Stichwort »Gärten« auf das Konto des Alemannischen Instituts. Tagungsbeitrag: 30 € inkl. Pausengetränke, Tageskarten je 18 €, Schüler und Studierende 10 € bzw. 5 €. Kosten für die Exkursion: 10 €

Das detaillierte Tagungsprogramm zum Download finden Sie hier.

TAGUNG
817 ‒ Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen

Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen

Donnerstag‒Samstag, 12.‒14. März 2015, Ort: Villingen-Schwenningen, Theater am Ring

Donnerstag, 12. März 2015

13.30-14.00 Uhr Begrüßungskaffee

14.00-14.30 Uhr Eröffnung der Tagung

14.30 -16.45 Uhr Moderation: R. Johanna Regnath, Freiburg i. Br./Tübingen

Dr. Heinrich Maulhardt: Die Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen von 817 in ihrer Wirkungsgeschichte
Prof. Dr. Theo Kölzer: Das Aachener Kaiserdiplom vom 4. Juni 817
Clemens Regenbogen M. A.: Der Raum um Villingen und Schwenningen in der Karolingerzeit nach der schriftlichen Überlieferung
Prof. Dr. Sebastian Brather: Die Struktur des Raumes aufgrund der archäologischen Befunde


Freitag, 13. März 2015

9.00 - 12.30 Uhr Moderation:

Dr. Peter Erhart: Verwaltung und Schicksal der St. Galler Besitzungen und Rechte auf der Baar
Prof. Dr. Ernst Tremp: St. Gallen, die Reichenau und Konstanz im 8. und frühen 9. Jahrhundert
Dr. Eva-Maria Butz: Die Memoria Ludwigs des Frommen in den Reichsabteien St. Gallen und Reichenau
Dr. Heinz Krieg: Die Baar in ottonischer Zeit

14.30 -17.15 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Jürgen Dendorfer: König und Adel in Alemannien im 8./9. Jahrhundert
Prof. Dr. Thomas Zotz: Alemannien im Übergang von Karl dem Großen zu Ludwig dem Frommen
Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Die Privilegierung St. Gallens im Rahmen von Ludwigs des Frommen Politik zu Beginn seiner Herrschaft

19.30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag

Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Kaiser Ludwig der Fromme und die Klöster


Samstag, 14. März 2015

9.00 -12.30 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Karl Ubl: Kapitularien und Reformen Ludwigs des Frommen in Alemannien
Prof. Dr. Philippe Depreux: Kaiserliche Amtsträger und Entourage Ludwigs des Frommen in und aus Alemannien
Prof. Dr. Steffen Patzold: Das 829 für Karl den Kahlen gebildete Regnum Alemannien, Churrätien und das Elsass: ein Muster für künftige politische Raumordnung?
Prof. Dr. Dieter Geuenich: Zusammenfassung

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Villingen-Schwenningen und dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte

TAGUNG
 Revolution des Fleißes, Revolution des Konsums?

Leben und Wirtschaften im ländlichen Württemberg von 1650 bis 1800

Donnerstag‒Samstag, 13.‒15. September 2012, Tagungsort: Stuttgart-Hohenheim

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Das Tagungsprogramm als PDF zum Herunterladen

TAGUNG
Landesschätze unserer Zukunft

Rohstoffsicherung auf der Basis historischer Forschungen. Tagung im Rahmen des Landesjubiläums "60 Jahre Baden-Württemberg" in Freiburg i. Br.

Termin: 10.-11. Mai 2012

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TAGUNG
Militärische Schichten der Kulturlandschaft

Eine Tagung in Kooperation mit dem Institut für Landespflege der Universität Freiburg und der Stadt Endingen

Termin: Freitag-Samstag 25.-26. März 2011 in Endingen am Kaiserstuhl

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TAGUNG
Grenzüberschreitungen. Der alemannische Raum - Einheit trotz der Grenzen? 

Symposion des Alemannischen Instituts Freiburg und der AG Kultur der Randenkommission in Kooperation mit dem Hegau-Geschichtsverein, dem Historischen Verein Schaffhausen, der VHS Konstanz-Singen und der Stadt Singen

Termin: 12.-13. März 2010 im Bürgersaal des Rathauses Singen/Htwl.

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TAGUNG
Kulturelle Vielfalt zwischen Schwarzwald und Rhein. Eine interdisziplinäre Tagung zur Ortenau und zum Renchtal

Veranstaltet vom Alemannischen Institut Freiburg e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberkirch und dem Historischen Verein für Mittelbaden e. V.

Termin: 23.-24.10.2009, Ort: Rathaus Oberkirch, Sitzungssaal

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Unsere Storno-Ordnung für Exkursionen finden Sie unter "Kontakt"

 

Semesterprogramm