SEMESTERPROGRAMM WINTER 2018-2019

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VORTRAGSREIHE

Jagdperspektiven:
Kultur, Politik, Landschaft

Das Wesen der Jagd wird oftmals aus dem vorgeschichtlichen Erbe der Menschheit abgeleitet. Tatsächlich gab es vielfältige Wechselwirkungen zwischen Jagdpraktiken, Gesellschaftskulturen und Landschaftsentwicklung. Heute ziehen Jäger oftmals mit Hightech-Instrumenten in den Wald und träumen dennoch von einem Zurück zur Natur. Gleichzeitig wird die Jagd in der Öffentlichkeit häufig kritisch bewertet.
Als Begleitprogramm zur Ausstellung „Wild + Jagd – Grenzgänge zwischen Kultur und Natur“ im WaldHaus Freiburg veranstalten wir mit unseren Partnern eine Vortragsreihe. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September 2019 im WaldHaus zu sehen.

Dienstag, 19. März 2019, 18.00 h
Jagdperspektiven – Kultur, Politik, Landschaft
Impulsvortrag und Podiumsdiskussion

Vortrag: Prof. Dr. Ulrich Schraml (Forstliche Versuchsund Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg)
Podium: Nicole Schmalfuß (Leiterin Städtisches Forstamt Freiburg), Prof. Dr. Thorsten Beimgraben (Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg), Heidrun Zeus (Nationalpark Schwarzwald), Jan Riedel (Deutscher Bogenjagd Verband e. V., Biederbach)

Donnerstag, 9. Mai 2019, 18.00 h
Jagdliche Prägung unserer Kulturlandschaften
Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)

Donnerstag, 16. Mai 2019, 18.00 h
Jagdpraxis in der Schweiz
Ralph Manz (Birgisch/CH)

Donnerstag, 23. Mai 2019, 18.00 h
Sinn und Sinnlichkeit der Jagd aus kulturanthropologischer Sicht
Dr. Thorsten Gieser (Koblenz)

Veranstaltungsort:
WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, 79100 Freiburg.
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Podiumsdiskussion, Vortragsreihe und Exkursion in Zusammenarbeit mit WaldHaus Freiburg, der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, dem Städtischen Forstamt Freiburg und der Kreisjägervereinigung Freiburg.

EXKURSION

Alte Bodman’sche Wälder – Waldbau, Jagd, Naturschutz

Sonntag, 26. Mai 2019

Der Bodanrück liegt am Bodensee zwischen dem Überlinger See und dem Untersee. Auf einer gemeinsamen Wanderung mit Johannes von Bodman von ca. zwei bis zweieinhalb Stunden Dauer erkunden wir den Wald auf dem Bodanrück.
Altbäume, Wiesen und Einfriedungen zeugen von einer jagdlichen Nutzung, die auch naturschutzfachliche Werte hervorgebracht hat. Eine große Besonderheit sind die uralten Eiben.
Zum Mittagessen werden wir im Lokal „Hof Höfen“ einkehren und bei schönem Wetter im Biergarten sitzen können. Dort erwartet der Bus die Teilnehmer. Falls noch genügend Zeit ist, gibt es noch einen kurzen Zwischenstopp in Bodenwald.
Die Wanderung beinhaltet einen Anstieg. Entsprechende Kondition, wetterfeste Kleidung und gute Wanderschuhe, ggf. Wanderstöcke, sind notwendig.

Zeit: Abfahrt 8.30 h am Konzerthaus Freiburg, Rückkehr gegen 17 h

Kosten: 35 € (inkl. Busfahrt und Führung, Mittagessen zahlt jeder selbst), begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldung: beim Alemannischen Institut bis zum 3. Mai 2019. Bis dahin ist auch eine kostenlose Abmeldung möglich.

Podiumsdiskussion, Vortragsreihe und Exkursion in Zusammenarbeit mit WaldHaus Freiburg, der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, dem Städtischen Forstamt Freiburg und der Kreisjägervereinigung Freiburg.

Exkursion mit Prof. Dr. Werner Konold und Johannes von Bodman

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Zu den Anfängen der Industrialisierung des Wiesentals am Beispiel von Todtnau und Zell i. W.

Mittwoch, 22. Mai 2019, 17.00–18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Dr. Cornelia Korff und Dr. Bernhard Mohr (Freiburg und Stegen)

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Bäuerliches Leben im Schwarzwald – eine Idylle?

Mittwoch, 29. Mai 2019, 17.00–18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Dr. Ursula Huggle (Freiburg)

VORTRAG

Aspekte der Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert

Mittwoch 26. Juni 2019, 18.15 h

Ort: Universität Freiburg Kollegiengebäude I, HS 1010

In Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Freiburg, Augustinermuseum und dem Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Freiburg.

Prof. Dr. Hans Hubert (Freiburg)

VORTRAG

Sur l‘autre rive – am anderen Ufer
Kaiser Valentinian I. und die Spätantike im Breisgau

Montag, 27. Mai 2019, 18.00 h

Ort: Stube des BGV im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein
Schau-ins-Land e. V.

Dr. Niklot Krohn (Freiburg/Vörstetten)

INSTITUTSGESPRÄCH

Kaiser Maximilian I. (1459–1519) und die Fugger

Donnerstag, 6. Juni 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Prof. Dr. Dietmar Schiersner (Weingarten)

INSTITUTSGESPRÄCH

Spiegel für Männer?
Alamannische Schwertschmiedekunst im Kulturvergleich

Donnerstag, 4. Juli 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Stefan Mäder (Riegel)

INSTITUTSGESPRÄCH

Leben in Kooperation
100 Jahre Siedlungsgenossenschaft Freidorf/Muttenz

Donnerstag, 18. Juli 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Matthias Möller (Freiburg)

BUCHVORSTELLUNG

Bohnerze
Zur Geschichte ihrer Entstehung, Gewinnung und Nutzung in Süddeutschland und der Schweiz.

Montag, 24. Juni 2019, 18.15 h

Ort: Bibliothek des Alemannischen Instituts

mit Prof. Dr. Werner Konold, Dr. R. Johanna Regnath und Dr. Wolfgang Werner

BUCHVORSTELLUNG

Die Benediktinerabtei St. Peter im Schwarzwald

Donnerstag, 11. Juli 2019, 18.15 h

Ort: Universität Freiburg, Peterhofkeller, Niemensstr. 10, 79098 Freiburg

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und dem Verein Zähringer Zentrum e. V.

mit Dr. Jutta Krimm-Beumann (Karlsruhe), Prof. Dr. Jürgen Dendorfer (Freiburg) und Prof. Dr. Rudolf Denk (St. Peter)

EXKURSION

Kantone der Schweiz: Aargau

Freitag–Samstag, 5.– 6. Juli 2019

Nach zwei einführenden Referaten am Freitagabend führt die Exkursion am Samstag über Basel zuerst in den Kantonshauptort Aarau. Unser Augenmerk gilt der intakten Altstadt mit Bürgerhäusern, obrigkeitlichen Gebäuden, Stadtkirche und Stadtbefestigung.
Nächstes Ziel ist die unweit von Aarau gelegene Stadt Lenzburg mit dem mächtigen Schloss. Der befestigte Sitz war im Mittelalter ein Machtzentrum der Lenzburger, Kyburger und Habsburger, bis 1415 die Eidgenossen die Gegend eroberten.
Nach der Mittagsrast geht es nach Windisch ins einstige Legionslager der Römer mit den noch gut erhaltenen Spuren seiner Befestigung und des Amphitheaters. Gleich daneben besuchen wir die Klosterkirche Königsfelden. Wir nehmen uns Zeit für die Geschichte der Familienstiftung der Habsburger, lassen die Architektur des Sakralbaus aus dem frühen 14. Jahrhundert auf uns wirken und bewundern seine weltberühmten Glasfenster.
Die Exkursion findet ihren Abschluss im Städtchen Baden, wo unser Hauptinteresse dem Tagsatzungssaal der Alten Eidgenossenschaft gilt. Durch den Bözberg und das Fricktal führt die Fahrt zurück nach Freiburg.

Zeit: Freitag 17.00–20.00 h mit einer Pause für das Abendessen, Samstag 8.00 h Abfahrt Im Waldhof/ Sonnenberg straße, 8.15 h Konzerthaus Freiburg, Rückkehr ca. 18.30 h

Kosten: 70 € (inkl. Fahrt, Führung, Eintritte), ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung (inkl. Lunchpaket): ab 61 €

Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, anmeldung@waldhof-freiburg.de (kostenfreie Abmeldung bis 14. Juni 2019).

In Zusammenarbeit mit Waldhof – Akademie für Weiterbildung e. V.

Exkursion mit Dr. Hans Stadler-Planzer (Attinghausen/Schweiz)

EXKURSION

L‘Alsace inconnue: Die Breusch zwischen Straßburg und Molsheim

Mittwoch, 10. Juli / Samstag, 13. Juli 2019

Vortrag: Im unteren Breuschtal, dem Vallée de la Bruche, wurde im 17. Jahrhundert nach Plänen des Festungsbaumeisters Vauban der Breuschkanal zwischen Soultzles- Bains und Straßburg angelegt.
Im Vortrag am Mittwochabend geht es um den Trassenverlauf und die Nutzungsgeschichte vom Steintransport für Festungsbauten um Straßburg bis zur touristischen Vermarktung des attraktiven Radwegs auf dem Leinpfad. Zur Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte des Breuschtals haben Wissenschaftler aus dem Alemannischen Institut (Sick und Stadelbauer) beigetragen.

Zeit: Mittwoch, 18.00–20.00 h
Ort: Im Waldhof 16, 79117 Freiburg
Kosten: 10 €
Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, anmeldung@waldhof-freiburg.de

Exkursion: Die Exkursion am Samstag führt nach Kolbsheim, wo der Fluss Breusch und der Kanal parallel und eng beisammen verlaufen. Zu Fuß kann man ein Bauwerk zur Wassereinspeisung in den Kanal erreichen. Das Château de Kolbsheim wurde 1703 auf einer Sonnenterrasse über dem Flusstal erbaut. Der weite Hang ist ein von „Parcs et Jardins d’Alsace“ ausgezeichneter und als „Jardin Remarquable“ zertifizierter Landschaftsgarten. Wir erhalten auch Zutritt zu einigen Innenräumen des Schlosses dank der Familie Grunelius, Eigentümer der Anlage seit 1874.

Zeit: Die Anreise nach Kolbsheim am Samstag erfolgt individuell: mit Pkw, Bahn oder Fahrrad. Für Zugreisende ohne Rad wird eine Transportmöglichkeit ab Kehl organisiert (Ankunft Kehl 9.51 h).
Anmeldung: Anmeldung und weitere Informationen am Ende des Vortrags am Mittwoch.
Kosten: kostenlos.

In Zusammenarbeit mit Waldhof – Akademie für Weiterbildung e. V. und dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Vortrag und Exkursion mit Renate Liessem-Breinlinger (Freiburg)

EXKURSION - VORANKÜNDIGUNG

Maximilianus. Die Kunst des Kaisers
Exkursion nach Meran und Innsbruck

Freitag, 18. – Sonntag, 20. Oktober 2019

2019 jährt sich der Todestag Maximilians I. zum 500. Mal. Wir planen eine Exkursion zur Ausstellung auf Schloss Tirol. Eine unverbindliche Vormerkung dafür ist ab sofort möglich.

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Wutach, Weidfelder, Wässerwiesen

Mittwoch, 15. Mai 2019, 17.00–18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)

EXKURSION INS MUSEUM
Orte und Landschaften
Bilder von Johann Martin Morat

Freiburg von Ferne

Mittwoch, 8. Mai 2019, 17.00–18.00 h und Mittwoch, 5. Juni 2019, 17.00-18.00 h

Kommen Sie mit ins 19. Jahrhundert! Begleitend zur Ausstellung „Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat“ nehmen Autoren des Katalogs Sie mit auf Erkundungstour. Anhand ausgewählter Bilder erklären sie, was aus ihnen über die Landschaftsveränderungen, die Wirtschaftsgeschichte und die Entwicklung der dargestellten Orte abgelesen werden kann. Dr. Felix Reuße, der Kurator der Schau, steuert den kunsthistorischen Hintergrund bei. Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis zum 1. September 2019 im Augustinermuseum zu sehen.

Zeit: Treffpunkt ist um 16.45 h im Museumsshop des Augustinermuseums, Salzstraße 34
Kosten: 2 €, zzgl. Museumseintritt
Anmeldung: beim Alemannischen Institut. Bitte für jeden Termin separat anmelden (max. 25 Teilnehmer).

Prof. Dr. Jörg Stadelbauer (Freiburg/Brühl)

VORTRAGSREIHE

100 Jahre Frauenwahlrecht
Aufbrüche und Erfahrungen aus badischer Sicht

Mittwoch, 6. Februar 2019, 19.30 h, VHS
„... werden die den Frauen naheliegenden Interessengebiete nur dann nachdrücklich vertreten sein, wenn die Frauen am Wahlrecht teilnehmen“
100 Jahre Frauenwahlrecht

Prof. Dr. Sabine Liebig (Karlsruhe)

Mittwoch, 13. Februar 2019, 19.30 h, VHS
Frauen ins Parlament, Frauen an die Macht?
Erste Erfahrungen mit dem Frauenstimmrecht aus badischer Perspektive

Prof. Dr. Sylvia Schraut (München/Mannheim)

Mittwoch, 20. Februar 2019, 19.30 h, VHS
Neues Gelände 1919
Politische Aufbrüche von Frauen aus Freiburg in den ersten Jahren der Republik

Birgit Heidtke (Freiburg)

Mittwoch, 27. Februar 2019, 19.30 h, CCFF
„Frauenhände sind da, um geküsst zu werden, nicht um Stimmzettel in die Urne einzuwerfen“, hieß es noch vor 100 Jahren
Vor 75 Jahren erhielten Französinnen das Wahlrecht

Dr. Florence Hervé (Düsseldorf/Finistère)

Orte: Volkshochschule Freiburg, Rotteckring 12 (Schwarzes Kloster), Theatersaal (1.–3. Vortrag) und Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11 (Kornhaus) (4. Vortrag)

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Freiburg, der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Stadt Freiburg, dem Centre Culturel Français Freiburg e. V., dem Historischen Seminar (Prof. für Geschichte des 19./20. Jahrhunderts) an der Universität Freiburg und Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e. V. (Regionalgruppe Freiburg). 

Die Vortragsreihe „100 Jahre Frauenwahlrecht. Aufbrüche und Erfahrungen aus badischer Sicht“ wird freundlicherweise durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg unterstützt.  Logo Spozialministerium

Bitte beachten Sie auch die weiteren Veranstaltungen zum Thema unter: www.freiburg.de/frauenwahlrecht 

VORTRAGSREIHE

Auf Jahr und Tag
Leben in Freiburg in der Neuzeit

Montag, 22. Oktober 2018, 19.00 h
Martin Waldseemüller
Kartografie und Humanismus
PD Dr. Martin Lehmann (Freiburg)

Montag, 5. November 2018, 19.00 h
Ropstein, Helmle, Geiges
Glasmalerei in Freiburg

Dr. Daniel Parello (Freiburg)

Montag, 19. November 2018, 19.00 h
Euphemia Dorer
Das Schulwesen der Ursulinen

Dr. R. Johanna Regnath (Freiburg)

Montag, 3. Dezember 2018, 19.00 h
Bartholomä Herder
Verleger in Freiburg

Dr. Christoph Schmider (Freiburg)

Montag, 17. Dezember 2018, 19.00 h
Karl von Rotteck
Vormärz und Liberalismus

Prof. Dr. Jörn Leonhard (Freiburg)

Montag, 14. Januar 2019, 19.00 h
Hermann von Vicari
Kulturkampf in der Stadt

Elena Heim M. A. (Freiburg)

Montag, 28. Januar 2019, 19.00 h
Georg Schneider und Josef Durm
Architekten im 19. Jahrhundert

Stephanie Zumbrink M. A. (Freiburg)

Montag, 11. Februar 2019, 19.00 h
Lorenz Werthmann
Caritas und Wohlfahrtspflege

Gabriele Witolla M. A. (Freiburg)

Montag, 25. Februar 2019, 19.00 h
Bertha Ottenstein
Odyssee einer Wissenschaftlerin

Prof. Dr. Karl-Heinz Leven (Erlangen)

Montag, 11. März 2019, 19.00 h
Gertrud Luckner
Widerstand im Nationalsozialismus

Dr. Robert Neisen (Freiburg)

Ort: Universität Freiburg, Kollegiengebäude II, Audimax

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V., dem Landesverein Badische Heimat e. V., dem Münsterbauverein Freiburg e. V. und dem Stadtarchiv Freiburg.

EXKURSION

Schlettstatt, Beatus Rhenanus und die Humanistenbibliothek

Freitag - Samstag, 5. - 6. April 2019

Nach vierjähriger Umbau- und Renovierungszeit wurde die berühmte Humanistenbibliothek in Schlettstatt im Juni 2018 neu eröffnet. Die Bibliothek des Beatus Rhenanus ist kulturgeschichtlich von größter Bedeutung und wird oft in einem Atemzug mit dem Straßburger Münster und dem Isenheimer Altar in Colmar genannt. In der Umbauphase wurden das neoromanische Kornhaus aus dem 19. Jahrhundert grundlegend saniert, die technischen Voraussetzungen für die Erhaltung der wertvollen Bücher auf den neusten Stand gebracht und ein moderner Anbau errichtet. Mit Rudy Ricciotti wurde dafür ein Architekt gefunden, der nicht nur durch spektakuläre Museumsneubauten wie dem des Museums der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille bekannt geworden ist, sondern auch persönlich ein Faible für wertvolle Bücher hat. Gegen Mittag darf die Gastronomie Sélestats in einem typischen Lokal genossen werden. Danach werden die beiden sehenswerten Kirchen, die romanische Sainte Foy und die gotische Saint George besichtigt.
Gabriel Bräuner ist Historiker und Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der Humanistenbibliothek.

Zeit: Freitag 18–20 h Vortrag mit Bildern in der Bibliothek des Alemannischen Instituts; Samstag 9 h Abfahrt am Konzerthaus; Rückkehr ca. 18 h

Kosten: 53 € / mit Museumspass: 49 € (inkl. Fahrt, Führung und Eintritt). Das Mittagsmenü bezahlen Sie direkt vor Ort. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie daran teilnehmen werden. Die Teilnehmer erhalten ca. vier Wochen vor der Veranstaltung eine Rechnung mit Bitte um Überweisung des Betrags.

Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, Mail anmeldung@waldhof-freiburg.de (kostenfreie Abmeldung bis 15. März 2019).

In Zusammenarbeit mit Waldhof – Akademie für Weiterbildung e. V.

Exkursion mit Gabriel Bräuner (Schlettstatt)

AUSSTELLUNG

Die Zähringer - Mythos und Wirklichkeit
Sonderausstellung im Sparkassen-FinanzZentrum Freiburg (Meckelhalle)

Montag, 10. Dezember 2018 - Freitag, 1. Februar 2019

1218 starb mit Bertold V. der letzte Herzog von Zähringen. Zahlreiche Geschichten und Legenden ranken sich bis heute um dieses Geschlecht, das am Ober- und Hochrhein sowie in Burgund seinen Machtbereich hatte und dessen Vertreter für etwa 150 Jahre zu den einflussreichsten Reichsfürsten zählten.
Nachdem die große Freiburger Zähringer-Ausstellung über 30 Jahre zurückliegt, ist es an der Zeit, sich unter dem Motto „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ auf eine erneute Spurensuche zu begeben.
Die Ausstellung wurde von Dr. Heinz Krieg, Dr. R. Johanna Regnath, Dr. Hans-Peter Widmann und Thomas Walz kuratiert und wird anschließend bis 2022 als Wanderausstellung auf Tour gehen.

Führungen mit Dr. Mona Djabbarpour mittwochs am 12. und 19. Dezember 2018 sowie 2., 9., 16., 23. und 30. Januar 2019, jeweils um 17 h (kommen Sie bitte pünktlich, da die Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeit stattfinden).

Zeit: Montag, 10. Dezember 2018 – Freitag, 1. Februar 2019. Eintritt frei während der Öffnungszeiten des Sparkassen-
FinanzZentrums Freiburg: Montag und Donnerstag 9–18 h, Dienstag, Mittwoch und Freitag 9–16 h.

Ort: Sparkassen-FinanzZentrum (Meckelhalle), Kaiser-Joseph-Str. 186–190, Freiburg

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und dem Historischen Seminar der Universität Freiburg (Abteilung Landesgeschichte).

Mit freundlicher Unterstützung der Vereinigung der Zähringerstädte, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, der Irene-Kyncl-Stiftung Freiburg und des Kuratoriums Freiburger Schlossberg.

Hier können Sie den Flyer downloaden. Es gibt eine eigene Website für diese Ausstellung: https://diezaehringer.eu/

INSTITUTSGESPRÄCH

Lebenswelt und Schicksale im frühindustriellen Basel
Eine interdisziplinäre Spurensuche am historischen Spitalfriedhof Basel

Donnerstag, 29. November 2018, 18.15 h; Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, HS 1009

Prof. Dr. Ursula Wittwer-Backofen (Freiburg) und Dr. Gerhard Hotz (Basel)

INSTITUTSGESPRÄCH

Zwischen Schafen, Hülen und Bunkern
Methoden und Ergebnisse zur Dokumentation 6.700 ha besonderer Kulturlandschaft auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18.15 h; Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Christoph Morrissey (Tübingen)

INSTITUTSGESPRÄCH

Vom Foto zum 3D-Modell
Moderne Datenerfassung mit Kamera und Drohne in Archäologie und Bauforschung

Mittwoch, 26. September 2018, 18.15 h; Bibliothek des Alemannischen Instituts

In Kooperation mit dem Förderkreis Archäologie in Baden e. V., Arbeitsgruppe Südbaden.

Christian Seitz M. A. (Heidelberg)

KOLLOQUIUM

Die Habsburger und ihre Städte
Kolloquium und Exkursion zu 650 Jahre Übergang Freiburgs an die Habsburger

Teilnahme an den Vorträgen ist ohne Anmeldung möglich, die Exkursion ist aber vollständig ausgebucht.

Freitag–Samstag, 28.–29. September 2018, Freiburg, Münsterplatz, Historisches Kaufhaus, Kaisersaal

Der Übergang der Stadt Freiburg von den Grafen zu Freiburg an die Habsburger vor 650 Jahren, im Jahr 1368, ist der Anlass für ein Kolloquium, das die Geschichte Freiburgs unter den Habsburgern, aber auch die vielhundertjährige habsburgische Herrschaft in Städten des Elsass, Sundgau, Aargau, Breisgau und am Hochrhein in den Blick nimmt.

Freitag vendredi, 28.09.2018
13.00 h Einlass
13.15 h Begrüßung Prof. Dr. Werner Konold, Peter Kalchthaler M. A., Jean Klinkert
13.30 h Einführung Prof. Dr. Dieter Speck
13.45 h Freiburg und die habsburgische Stadtherrschaft. Aspekte einer spannungsgeladenen Partnerschaft Willy Schulze
14.15 h Diskussion
14.30 h Habsburgische Städtepolitik im Aargau und am Hochrhein im 14. und 15. Jahrhundert Dr. Andre Gutmann
15.00 h Diskussion
15.15 h Pause
15.45 h Kommunale Handlungsspielräume und deren Grenzen. Die habsburgischen Breisgaukleinstädte im Mittelalter Dr. Jürgen Treffeisen
16.15 h Diskussion
16.30 h Die Städte der Habsburger im Elsass Bernhard Metz
17.00 h Diskussion
17.15 h Abendpause
19.00 h Bindenschild und Kaiserstraße – Spuren der Habsburger in Stadtbild, Architektur und Kunst Freiburgs Peter Kalchthaler M. A.
19.45 h Empfang der Stadt Freiburg
Von allen Vorträgen werden Zusammenfassungen in französischer Sprache bereitliegen. Les résumés de tous les exposés seront disponibles en français.

Exkursion ins Elsass auf den Spuren der Habsburger
Bereits die frühen Habsburger hatten diversen Besitz im Oberelsass und waren schon seit 1135 Landgrafen. Ein Vorfahr des Geschlechtes, Rudolf von Altenburg, gründete die Abtei in Ottmarsheim. Durch Heirat kam 1324 die Grafschaft Pfirt mit dem Sundgau und der Stadt Thann an Habsburg. Bis zum Ende des 30-jährigen Krieges gehörten große Teile des Elsass zu den vorderösterreichischen Landen. Zentraler Verwaltungssitz war Ensisheim, den 1651 Freiburg ablöste. Im weiteren Verlauf des 17. Jahrhunderts wurde der Oberrhein zum Schauplatz der lang andauernden Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und dem Alten Reich. Die Festung Alt-Breisach, vor allem aber die Planungsstadt Neuf-Brisach, heute Teil des Weltkulturerbes, zeugen davon. Alle Orte gehören zur „Via Habsburg“, einer 2014 zertifizierten Kulturstraße des Europarates. In Breisach wird eine Gruppe aus Colmar unter Leitung von Jean Klinkert, Präsident der Vereinigung „Auf den Spuren der Habsburger / Sur les traces des Habsbourg“ mit eigenem Bus dazustoßen.

Excursion en Alsace sur les traces des Habsbourg
Les premiers Habsbourg avaient déjà diverses possessions en Haute Alsace et étaient des landgraves depuis 1135. Ancêtre de la famille, Rudolf von Altenburg, fonda l‘abbaye d‘Ottmarsheim. Par mariage, le comté de Ferrette arriva en 1324 avec le Sundgau et la ville de Thann aux Habsbourg. Jusqu‘à la fin de la Guerre de Trente Ans, une grande partie de l‘Alsace appartenait au territoire de l‘Autriche antérieure. Le siège administratif central était Ensisheim et fut remplacé par Fribourg en 1651. Au cours du XVIIe siècle, le Haut-Rhin devint le lieu de conflits durables entre la France et l‘Ancien Empire. La forteresse de Vieux-Brisach, mais surtout la ville nouvelle de Neuf-Brisach, qui fait aujourd‘hui partie du patrimoine culturel mondial, en témoignent. Tous les lieux appartiennent à la »Via Habsburg«, un itinéraire culturel certifié par le Conseil de l‘Europe en 2014.

Samstag samedi, 29.09.2018
8.00 h Abfahrt am Konzerthaus Freiburg
8.45 h Die Habsburger in Breisach (gleichzeitig Zustiegsmöglichkeit am Rheintor in Breisach) / Les Habsbourg à Brisach (lieu de rendez-vous avec le groupe français)
9.15 h Weiterfahrt / Continuation du parcours
9.30 h Ausstieg in Neuf-Brisach – kleiner Rundgang / Arrêt à Neuf-Brisach – petit visite de la ville
10.30 h Weiterfahrt / Continuation du parcours
11.00 h Ensisheim – Rundgang durch die ehemalige vorderösterreichische Hauptstadt / Ensisheim – visite de l‘ancienne capitale de l‘Autriche antérieure
12.30 h Gemeinsames Mittagessen in Ensisheim / Déjeuner en commun à Ensisheim
14.30 h Weiterfahrt Richtung Thann / Continuation vers Thann
15.15 h Thann – Gang durch die Stadt und Besichtigung des Münsters St. Theobald / Thann – visite de la collégiale Saint- Thiébaut
16.30 h Weiterfahrt / Continuation du parcours
17.00 h St. Peter und Paul in Ottmarsheim – Besichtigung des oktogonalen Zentralbaues aus dem 11. Jahrhundert / Saint-Pierre et Paul à Ottmarsheim – visite de l‘église octogonale de plan centré du XIe siècle
18.00 h Rückfahrt nach Freiburg / Retour à Colmar
19.00 h Ankunft am Konzerthaus Freiburg 

In Zusammenarbeit mit der Vereinigung „Auf den Spuren der Habsburger“.

Exkursionsleitung und Führungen: Prof. Dr. Dieter Speck (stellv. Vorsitzender des Alemannischen Instituts Freiburg e. V.) und Peter Kalchthaler M. A. (Stadt Freiburg) werden die Exkursion leiten. Gestion d‘excursions et visites guidées : Dieter Speck (vice-président de l‘Institut Alémanique de Fribourg e. V.) et Peter Kalchthaler M. A. (ville de Fribourg) dirigeront l‘excursion. Die Teilnehmerzahl für die Exkursion ist begrenzt. Le nombre de participants à l‘excursion est limité.

Kosten: 55 Euro. Die Details zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer

EXKURSION

L‘Alsace inconnue: Auf den Spuren de l‘Ami Fritz
Von Phalsbourg über Dabo nach Marlenheim

Freitag–Samstag, 20.–21. Juli 2018

L‘Ami Fritz – zwei Silben, zwei Sprachen. Hier verbietet sich jede Übersetzung. Etliche Gasthäuser im Elsass tragen seinen Namen, ein Ausflugsschiff in Straßburg heißt so. Und in Marlenheim wird alljährlich seine Hochzeit als Volksfest inszeniert. Er ist die Titelfigur eines Romans von Erckmann-Chatrian, der vor über 150 Jahren erschien: Der wohlhabende Gutsbesitzer und nicht mehr ganz junge Hagestolz Fritz Kobus verliebt sich in Süzel, die hübsche Tochter seines Pächters. Bis zum Happy End, das dem guten Rat des Rabbiners David Sichel zu verdanken ist, entfaltet sich realistisch und bunt das Kleinstadtleben des 19. Jahrhunderts.

Die Exkursion führt ins lothringische Phalsbourg/Pfalzburg, die Heimat der beiden Schriftsteller: Emile Erckmann (1822–1899) und Alexandre Chatrian (1826–1890), die mit großem Erfolg zahlreiche Kurzgeschichten, Romane und Bühnenstücke schrieben, immer in französischer Sprache und meist gemeinsam unter ihrem Bindestrichnamen. Angeregt von der wahren Geschichte des „Conscrit de 1813“, der aus Dabo/Dachsburg stammte und zu Napoleons letztem Aufgebot gehörte, werden wir um die Mittagszeit „den Dabo“, das Felsplateau mit der herrlichen Aussicht und der Kirche zu Ehren des Elsässer Papstes Leo, besuchen. Im Winzerdorf Marlenheim besteht die Möglichkeit zu einem individuellen Rundgang (romanisches Portal der Richardis-Kirche, Schloss, Rathaus) oder zum Besuch einer Winstub, um auf den Ami Fritz anzustoßen.

Zeit: Freitag 18 h Abendessen, 19–21 h Vortrag mit vielen Bildern; Samstag Abfahrt 8.45 h Sonnenbergstr. bzw. 9 h Konzerthaus in Freiburg, Rückkehr ca. 19 h.

Kosten: 53 € (inkl. Fahrt und Eintritten), ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung (inkl. Lunchpaket): ab 60 €.

Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, Mail anmeldung@waldhof-freiburg.de (kostenfreie Abmeldung bis 29. Juni 2018).

In Zusammenarbeit mit Waldhof e. V. und dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Exkursion mit Renate Liessem- Breinlinger (Freiburg)

EXKURSION (ausgebucht - es gibt eine Warteliste)

Eine Chance für den Nussbaum
Walnuss, Schwarznuss und Hybridnuss als Wertholz, Frucht-, Hof- und Waldbaum

Freitag–Samstag, 13.–14. Juli 2018

Können unsere Baumarten mit dem Klimawandel Schritt halten? Oder sind in Zeiten scheinbar extremer werdender Witterungen und neuartiger Bedrohungen für den Wald durch Insekten und Pilze neue Perspektiven gefragt? Sowohl die bereits von den Römern eingeführte Walnuss (Juglans regia) als auch die Schwarznuss (Juglans nigra) bieten vielversprechende Lösungen. In der Ortenau, im Markgräflerland und am Kaiserstuhl gibt es Experten und Unternehmer, die das Potential erkannt haben.

Nach einem einführenden Vortrag von Andreas Ehring, Nussexperte und Forstingenieur an der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg, am Freitagabend (s. vorne) nimmt uns Redakteurin und Diplom-Forstwirtin Sabine Köllner vom Badischen Landwirtschafts-Verlag am Samstag mit auf eine Exkursion zu unterschiedlichen Nutzungsbeispielen – Verkostungen von Nussspezialitäten eingeschlossen. Stationen sind die Möbelschreinerei Jonny B. in Sulzburg- Laufen, das Weingut Weber in Ettenheim, der Bestattungswald Kaiserstuhl/Bahlingen und ein Nussbaum- Bestand im Forstrevier Endingen. Den Abschluss bildet eine Führung durch die Nussbaumschule Schott in Leiselheim.

Ablauf:
Samstag, 14. Juli 2018
8.30 h Abfahrt zur Exkursion am Konzerthaus in Freiburg
9.00 h Besichtigung der Möbelschreinerei Jonny B. in Sulzburg. Werkstattführung durch Inhaber Jonny Brändlin. Die Schreinerei verarbeitet Nussbäume unterschiedlicher Qualitäten aus Ankäufen aus der Region.
10.00 h Weiterfahrt
11.00 h Besichtigung der größten Walnussplantage Südbadens im Weingut Weber in Ettenheim. Die ersten Bäume wurden bereits 1950 angepflanzt und stehen in einem stattlichen Walnusshain mit südländischem Flair. Das Weingut hat sich auf Nussprodukte spezialisiert und bietet neben Führungen eigenen Walnusslikör und eingelegte schwarze Nüsse als Delikatesse an sowie hausgebackenes Walnussbrot.
12.30 h Weiterfahrt
13.30 h Besichtigung von Nussbaumbeständen im Bestattungswald Kaiserstuhl/ Bahlingen und im Forstrevier Endingen (Forstamt Emmendingen). Forstfachliche Führung zu Walnuss-Vogelsaatflächen (Alter ca. 44-jährig) sowie zu dem ältesten Intermedia-Nussbaum Bestand (Alter über 60 Jahre) in der Region mit Revierleiter Arno Umhauer Exkursion
15.30 h Weiterfahrt
15.45 h Besichtigung der Baumschule Matthias Schott in Leiselheim. Führung und Sortengespräch mit den Nussspezialisten Matthias und Anton Schott. Die Baumschule ist spezialisiert auf die Vermehrung von Nüssen (Walnuss und Haselnuss), als Arten sowie als Sorten – für Hof, Garten und Plantagenanpflanzungen, darunter echte Raritäten.
Mit Kaffeepause und süßer Kaiserstühler Nussspezialität.
18.00 h Rückfahrt nach Freiburg
19.00 h ca. Ankunft am Konzerthaus Freiburg
Die angegebenen Zeiten können je nach Verkehrslage und anderen ungeplanten Umständen abweichen.
Die Veranstalter und Durchführenden behalten sich Änderungen im Programmablauf vor. Bitte mitbringen: festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie ein Rucksackvesper

Bitte mitbringen: festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie ein Rucksackvesper. Vortrag und Exkursion können unabhängig voneinander besucht werden.

Zeit: Freitag 19.30 h Vortrag „Eine Chance für den Nussbaum“ (s. vorne); Samstag 8.30 h Abfahrt zur Exkursion am Konzerthaus in Freiburg, Rückkehr ca. 19 h.

Kosten: 51 € (inkl. Fahrt, Führung, Verkostungen).

Anmeldung: beim Alemannischen Institut bis zum 18. Mai 2018. Bis dahin ist eine kostenlose Abmeldung möglich. Die Anmeldung ist erst nach Zahlungseingang verbindlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

In Zusammenarbeit mit dem Badischen Landwirtschafts- Verlag GmbH, Freiburg.

Exkursion mit Sabine Köllner (Freiburg) und Diplom- Forstingenieur (FH) Andreas Ehring (Freiburg)
Den Programmflyer mit dem genauen Exkursionsablauf finden Sie hier als PDF.

VORTRAG IN KOOPERATION

„Eine Chance für den Nussbaum“
Öffentlicher Vortrag zur Exkursion (s. u.)

Freitag, 13. Juli 2018, 19.30–21 h, Haus der Bauern, Merzhauser Str. 111 in 79100 Freiburg (3. OG). Einlass ist ab 19 h.

Kosten: 3 €. Der Vortrag ist öffentlich, keine Reservierung! Vortrag und Exkursion können unabhängig voneinander besucht werden.

In Zusammenarbeit mit dem Badischen Landwirtschafts- Verlag GmbH, Freiburg.

Diplom-Forstingenieur (FH) Andreas Ehring (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Braune Spuren
Karrieren städtischer NS-Eliten in Offenburg 1920-1960

Mittwoch, 11. Juli 2018, 18.15 h; Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Wolfgang M. Gall, Archiv- und Museumsleiter in Offenburg, berichtet über seine Forschungen zur Entstehungsgeschichte der Offenburger NSDAP. Auf spannende Weise verfolgt er die Lebensläufe einer Gruppe junger Nationalsozialisten von der „Schulbank“ Anfang der 1920er Jahre bis in die frühe Bundesrepublik. Der Vortrag gibt zudem einen tiefen Einblick in die völkischen Milieus in Sportvereinen und Schülerverbindungen, die die Offenburger Gesellschaft bis in die ersten Jahrzehnten nach 1945 stark prägten.

Dr. Wolfgang M. Gall (Offenburg)

EXKURSION

Kantone der Schweiz: Stadt und Kanton Luzern

Samstag–Sonntag, 7.–8. Juli 2018

Nach zwei einführenden Vorträgen am Samstagabend führt der Ausflug am Sonntag über Basel zunächst in die Stadt Luzern – mit der bezaubernden Landschaft des Vierwaldstättersees und der imposanten Bergkulisse des Pilatus. Beim Gang durch die Stadt begegnen wir dem vom französischen Architekten Jean Nouvel erbauten großzügigen Kunst- und Kongresshaus. Vorbei am Bahnhof, von wo zahlreiche Züge durch den Neat-Tunnel Richtung Italien starten, führt der Weg zur kunstvollen frühbarocken Jesuitenkirche. Über die hölzerne Kapellbrücke mit dem Gemäldezyklus zur Geschichte Luzerns und der Eidgenossenschaft verläuft die Wanderung neben den Hotelpalästen der Belle Epoque der Seepromenade entlang zu St. Leodegar, der traditionsreichen Hauptkirche der Stadt.

Nach einer Mittagsrast geht es über Rothenburg, einst habsburgischer Verwaltungsmittelpunkt mit Vogteiburg, nach Sempach. Hier erzählt die Schlachtkapelle vom blutigen Kampf zwischen Habsburg-Österreich und der Eidgenossenschaft im Jahr 1386. Das nächste Ziel ist Beromünster. Das prachtvolle Chorherrenstift mit Kirche und Pfrundhäusern aus der Frühen Neuzeit zählt zu den kunsthistorisch wie kulturell hervorragendsten Institutionen der Innerschweiz. Über Sursee und Basel geht es anschließend zurück nach Freiburg.

Zeit: Samstag 18 h Abendessen, 19–21 h Vortrag; Sonntag Abfahrt 7.45 h Im Waldhof bzw. 8 h Konzerthaus in Freiburg, Rückkehr ca. 19 h.

Kosten: 55 € (inkl. Fahrt, Führung, Eintritt), ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung (inkl. Lunchpaket): ab 60 €.

Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, Mail anmeldung@waldhof-freiburg.de (kostenfreie Abmeldung bis 15. Juni 2018).

In Zusammenarbeit mit Waldhof e. V.

Exkursion mit Dr. Hans Stadler-Planzer (Attinghausen/Schweiz)

EXKURSION (ausgebucht - es gibt eine Warteliste)

Schlösser, Weiher und Wiesen – Kultur in Oberschwaben

Freitag–Samstag, 22.–23. Juni 2018

Die Fahrt führt uns am Freitag zunächst mit der Eisenbahn von Freiburg nach Ravensburg, wo wir gemeinsam mit Mitgliedern der Gesellschaft Oberschwaben in den Bus steigen. Prof. Andreas Schmauder wird ein paar Worte zur ehemaligen Freien Reichsstadt sagen.
Von dort geht es über Weingarten, wo uns Prof. Thomas Zotz etwas über den alten Welfensitz und die Benediktinerabtei erzählen wird, über den Rösslerweiher und Altweiher (Weiher- und Fischereigeschichte) und durch den Altdorfer Wald nach Wolfegg. Einem Gang durch das sehr sehenswerte Bauernhausmuseum und einem einfachen Essen im Gasthaus „Fischerhaus“ folgt eine Führung im Schloss Wolfegg durch Herrn Bernd Mayer. Am frühen Abend fahren wir nach Leutkirch, wo wir im Haus Regina Pacis übernachten und verköstigt werden.
Der Samstag beginnt mit einer Schlossführung in Ratzenried durch Herrn Berthold Büchele. Die weitere Fahrt führt uns über Wangen im Allgäu nach Ruzenweiler im Karbachtal, wo wir uns ein wunderschönes kleines Hangmoor mit Streuwiese anschauen. Vielleicht ist auf dem Rückweg noch Zeit, Weiteres anzuschauen. Unterwegs werden Sie an verschiedenen Stellen einiges zur Landschafts- und Landnutzungsgeschichte erfahren.

Zeit: Freitag 7.32 h Abfahrt ab Freiburg Hbf., Ankunft Ravensburg 11.03 h; Samstag Rückkehr in Freiburg 20.21 h.

Kosten:
Ab Freiburg: 130 € (inkl. Fahrt mit Zug und Bus, Übernachtung im Einzelzimmer mit Halbpension, Führung, Eintritte).
Ab Ravensburg: 112 € (ohne Zugfahrt, inkl. Busfahrt, Übernachtung im Einzelzimmer mit Halbpension, Führung, Eintritte).
Ab Ravensburg Bahnhof oder Waldburg (Fa. Omnibus Grabherr, Am Langholz 8): 55 € (ohne Übernachtung, inkl. Busfahrt und Transfer von und nach Leutkirch am Freitag und Samstag, Führung, Eintritte).
Mittagessen und Getränke sind nicht enthalten.

Anmeldung: Teilnehmerzahl und reservierte Übernachtungsmöglichkeiten sind begrenzt. Schriftliche Anmeldung ab sofort im Alemannischen Institut Freiburg (bis spätestens 04.05.2018). Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Unkostenbeitrag unter dem Stichwort „Oberschwaben“ auf das Konto des Alemannischen Instituts (s. u.). Die Anmeldung ist erst nach Zahlungseingang verbindlich.
Bedingungen: Kostenfreie Abmeldung bis 04.05.2018 (außer Sie stellen eine Ersatzperson oder wir haben eine Warteliste). Ansonsten fallen Stornogebühren an (04.05.–01.06.2018: 20 %, 02.06.–08.06.2018: 33 %, 09.06.–21.06.2018: 66 %). Bitte schließen Sie bei Bedarf eine Reiserücktrittsversicherung ab.

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur e. V.

Exkursion mit Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg), Prof. Dr. Andreas Schmauder (Ravensburg) und Prof. Dr. Thomas Zotz (Freiburg)
Den Programmflyer mit dem genauen Exkursionsablauf finden Sie hier als PDF.

KOLLOQUIUM

„Im Krieg ist weder Glück noch Stern"
Barocke Festungen, Schanzen und Schlachtfelder aus der Epoche des Dreißigjährigen Kriegs am Oberrhein

Freitag, 15. Juni 2018, Breisach am Rhein, Hotel Stadt Breisach

9.30 h Kaffee
10.00 h Bürgermeister Oliver Rein (Breisach): Begrüßung

Moderation: Martin Strotz M. A.
10.10 h Dr. Jonathan Scheschkewitz (Esslingen): Begrüßung und Einführung
10.30 h Prof. Dr. Franz Brendle (Tübingen): Der Dreißigjährige Krieg in Südwestdeutschland
11.00 h Dr. Bertram Jenisch (Freiburg): Archäologische Spuren von Festungen im rechtsrheinischen Oberrheingebiet
11.20 h Peter Wanner M. A. (Heilbronn) / Olaf Goldstein M. A. (Esslingen): Heilbronn 1734/35 - ein spektakulärer Fund und sein historischer Hintergrund
11.40 h Dr. Jonathan Scheschkewitz (Esslingen): Bruchsals leidvolle Jahre - Spuren der Kriegszerstörungen des 17. Jahrhunderts

12.00 h Mittagspause

Moderation: Dr. Bertram Jenisch
13.30 h Dr. Andreas Haasis-Berner (Freiburg): Die barockzeitlichen Befestigungen im Schwarzwald
14.00 h Dr. Stefan Mäder (Riegel): „Viel Rüstgewehr und wenig Ehr‘". Zur Bewaffnung und ihrem Einsatz im 17. und 18. Jahrhundert
14.30 h Dr. Sabine Eickhoff (Wünsdorf): 636 – ihre letzte Schlacht. Das Massengrab von Wittstock

15.00 h Kaffeepause

Moderation: Dr. Jonathan Scheschkewitz
15.20 h Martin Strotz M. A. (Karlsruhe) / Tobias Schneider M. A. (Freiburg): Schlachtfeld-/Konfliktarchäologie in Baden-Württemberg?!
15.45 h Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg): Relikte des Militärischen – Erinnerungsorte und Naturschutzwerte, dargestellt am Beispiel des ‚Westwalls‘
16.15 h Schlussdiskussion

In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg und der Stadt Breisach am Rhein.

Tagungsorganisation: Uwe Fahrer, Dr. Bertram Jenisch, Dr. R. Johanna Regnath
Unkostenbeitrag: 15 €, bitte bar vor Ort bezahlen
Mittagsbuffet: Die Teilnahme am Mittagsbuffet im Hotel ist optional möglich (zzgl. 20 €). Bitte bei der Anmeldung verbindlich bestellen.
Anmeldung: beim Alemannischen Institut (bis 1. Juni 2018)

Das ausführliche Tagungsprogramm als PDF finden Sie hier.

EXKURSION

Vormittagsexkursion nach Stegen: Schloss Weiler und die Kapelle St. Sebastian

Samstag, 14. April 2018, 10 h - ca. 13 h

Schloss Weiler wird heute durch das Kolleg St. Sebastian, ein Gymnasium in der Trägerschaft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg, genutzt und ist von einer parkartigen Anlage umgeben. Dr. Claudius Heitz wird auf die Geschichte der Herrschaft Weiler eingehen, lässt einen Blick in das Schloss werfen, das nach dem Dreißigjährigen Krieg über alten Kellern neu aufgebaut wurde, und lädt zum Verweilen in der Kapelle ein, die durch ihre kunstgeschichtlich beachtliche und gut restaurierte Ausstattung beeindruckt. Wappen und Inschriften an Schloss und Kapelle weisen immer wieder auf das Adelsgeschlecht von Kageneck hin. Hierzu werden sich Elisabeth und Wendelin von Kageneck äußern. Informationen aus der Biografie eines prominenten Bewohners, des Pferdefreundes August von Bismarck, der 1920 in Schloss Weiler starb, runden das Programm ab.

Treffpunkt: 10 h vor dem Kolleg, Hauptstr. 4, 79252 Stegen (Anfahrt individuell). Ohne Anmeldung und kostenfrei.
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Mit Renate Liessem-Breinlinger (Freiburg), Dr. Claudius Heitz (Kirchzarten) und Graf Wendelin und Gräfin Elisabeth von Kageneck (FR-Munzingen)

VORTRAG IN KOOPERATION

Erdbeben in Baden-Württemberg vom Mittelalter bis heute. Geschichtswissenschaftliche Recherchen und seismologische Auswertungen

Dienstag, 24. April 2018, 18.15 h, Kollegiengebäude I, HS 1015

Dr. Wolfgang Brüstle (Schallstadt) und Dr. Uwe Braumann (Freiburg)

Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg

BUCHVORSTELLUNG

Die Zähringer - Dynastie und Herrschaft
Buchvorstellung der neuen Zähringermonografie von Thomas Zotz

Freitag, 27. April 2018, 18 h, Universität Freiburg, Peterhofkeller, Niemensstr. 10, 79098 Freiburg

Mit Prof. Dr. Jürgen Dendorfer (Freiburg), Prof. Dr. Bernd Schneidmüller (Heidelberg) und Prof. Dr. Thomas Zotz (Freiburg)

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, und dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

INSTITUTSGESPRÄCH

„Zuhause aber blind wie die Maulwürfe?“
Zur Geschichte regionaler Ethnografie zwischen Bürger-Wissen, amtlicher Statistik und Universität seit 1800

Montag, 7. Mai 2018, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

PD Dr. Lioba Keller-Drescher (Tübingen)

VORTRAG IN KOOPERATION

Geschichte der Obstbaukultur in Südbaden

Montag, 14. Mai 2018, 19 h, Stube im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Last und Lust
Denkmäler der Nachkriegsmoderne in Baden-Württemberg

Donnerstag, 17. Mai 2018, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

Prof. Dr. Claus Wolf (Esslingen)

RÜCKBLICK AUF DIE SEMESTERPROGRAMME
DER VERGANGENEN JAHRE

mehr zu den Programmen und Themen der vergangenen Jahre

TAGUNG COLLOQUE
Geschichte(n) hier bei uns am Oberrhein
Histoire(s), chez nous, dans le Rhin supérieur

4. Grenzüberschreitendes Geschichtskolloquium
4e colloque d'histoire transfrontalière

Samstag, 14. Oktober 2017 Samedi 14 octobre 2017 Hotel Mercure, Offenburg

Programm Programme
9.15 h Stehempfang mit Kaffee und Tee Accueil, café et thé
10.15 h Grußwort Mot d'accueil
Bürgermeister Hans-Peter Kopp, Offenburg
10.20 h Begrüßung Allocutions d'accueil
Dr. R. Johanna Regnath,Mitglied des Comité trinational des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein und Geschäftsführerin des Alemannischen Instituts Freiburg e. V. Membre du Comité trinational du Réseau des Sociétés d'Histoire et gérant de l'Institut alémanique Fribourg
Klaus G. Kaufmann, Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden e. V. Président du Historischer Verein für Mittelbaden e. V., Offenburg

Referate Interventions*
10.45 h Dr. Peter Kunze, Weil am Rhein: Reformationen. Der große Umbruch am Oberrhein (Ausstellungsbericht)
La Réforme. Grand Renversement dans le Rhin supérieur (rapport de l'exposition).
11.15 h Diskussion Discussion

11.30 h Dr. Monique Debus-Kehr, Colmar: Les exils confessionnels d'Augustin Güntzer, calviniste alsacien dans la tourmente de la guerre de 30 ans / Die konfessionellen Fluchtwege Augustin Güntzers - Elsässischer Calvinist in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs

12.00 h Diskussion Discussion
12.15 h Mittagspause Déjeuner

13.45 h Daniel Morgen, Colmar: La Umschulung des Alsaciens (1940-1944/45) / Die Umschulung der Elsässer zwischen 1940 und 1944/45

14.15 h Diskussion Discussion

14.30 h Dr. Mario König, Basel: Ungemütliche Nachbarn. Die Basler Chemie und ihr Verhältnis zur deutschen
chemischen Industrie Des voisins incommodes. La chimie à Bâle et ses relations avec l'industrie chimique allemande

15.00 h Diskussion Discussion
15.15 h Kaffeepause Pause café

15.45 h Werner Schreiner, Neustadt an der Weinstraße: Zur Geschichte des grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehrs am Oberrhein Histoire du trafic ferroviaire transfrontalier dans la région du Rhin supérieur

16.15 h Schlussdiskussion Discussion conclusive
Tagungsende ca. 16.30 h Fin du colloque vers 16h30

* Die Vorträge werden in der Originalsprache gehalten und simultan übersetzt.
Les interventions se feront en français ou en allemand en traduction simultanée.

Teilnahmebedingungen Modalités d'inscription
Die Tagungsgebühr beträgt 25 € (inkl. Mittagessen, Parkgebühr, Tee- und Kaffeepausen, Gebäck, Tagungsgetränke). Die Gebühr wird vor Ort in bar durch das Tagungsbüro eingezogen.
Le montant de la participation est de 25 € (comprenant déjeuner, frais de parking, pauses thé et café, pâtisseries, boissons). Il sera perçu en liquide par le bureau d'accueil, le jour même.

Anmeldung Inscriptions
Alemannisches Institut e. V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
0761-150 675 70
info@alemannisches-institut.de

Anmeldeschluss Date limite d'inscription
6. Oktober 2017 6 octobre 2017
Bitte bringen Sie Informationen zu den Aktivitäten Ihrer Vereine zur Auslage auf einem Infotisch mit.
Il vous est possible d'amener avec vous les dépliants, programmes et autres documents concernant votre association. Un présentoir sera prévu à cet effet. 

Anfahrtsbeschreibung Accès
Das Mercure Hotel Offenburg am Messeplatz befindet ich nur je 100 m von der Messe und der
Bushaltestelle Messeplatz entfernt. Zum Hauptbahnhof n der Innenstadt fahren Sie fünf Minuten.
Die A5 ist nur 2 km vom Hotel entfernt. L'hôtel Mercure Offenburg am Messeplatz se rouve à seulement 100m de la station de bus esseplatz, à 5min de la gare et du centreville n voiture et à 2km de l'autoroute A5.
Mercure Hotel Offenburg am Messeplatz
Schutterwälderstr. 1 a, 7656 Offenburg - Deutschland
Tel.: (+49)781/5050 - Fax : (+49)781/505513 

Tagungsprogramm als PDF

Eine Veranstaltung des Comité trinational des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für Mittelbaden e. V. Une organisation du Comité trinational du réseau des sociétés d’histoire du Rhin supérieur en collaboration avec le Historischer Verein für Mittelbaden e. V.

Tagungsbericht von Martin Stohler

TAGUNG
Alte Heimat - Neue Heimat

Migrationen im Alemannischen Raum

Eine interdisziplinäre Tagung des Alemannischen Instituts Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) und der Stadt Lahr

15. – 17. März 2017, Tagungsort: Lahr, Haus zum Pflug, Pflugsaal

MITTWOCH, 15. März 2017
16.30 Uhr Stadtführung
18.00 Uhr Abendpause zur eigenen Verfügung
19.30 Uhr Die Stadt als Basar. Stadtökonomie und Migration in Lahr/Schwarzwald im 20. Jahrhundert. Öffentlicher Abendvortrag: Thorsten Mietzner, Stadthistoriker der Stadt Lahr

DONNERSTAG, 16. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Werner Konold, Alemannisches Institut Freiburg
9.20 Uhr Grußwort: Prof. Dr. Werner Mezger, IVDE Freiburg

I. Historische Migrationen - Ursachen und Motive

9.30 Uhr Die Zuwanderung der »Walser« nach Vorarlberg im 14. Jahrhundert - Mythos und Realität: Prof. Dr. Alois Niederstätter, Vorarlberger Landesarchiv Bregenz
10.00 Uhr Diskussion
10.15 Uhr Die jenische Minderheit in Deutschland und der Schweiz: Anja Joos M. A., Universität Freiburg
10.45 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Kaffeepause
11.30 Uhr Einwanderung/Arbeitsmigration in die Schweiz ab Mitte des 19. Jahrhunderts: Dr. Hermann Wichers, Staatsarchiv Kanton Basel-Stadt
12.00 Uhr Diskussion
12.15 Uhr Schweizer am Schwarzen Meer - eine Geschichte ohne Happy End: Lic. phil. Dominik Wunderlin, Museum der Kulturen Basel
12.45 Uhr Diskussion
13.00 Uhr Mittagspause

II. Die Natur kommt mit

14.00 Uhr Einwanderung und Verbreitungsformen nicht-autochthoner Pflanzen im alemannischen Raum: Sibyl Rometsch, Info Flora Bern
14.30 Uhr Diskussion
14.45 Uhr »... und ist nun überall in Gärten und für die Fenster bey uns also gemein worden.« Außereuropäische Zier- und Nutzpflanzen im Südwesten des Alten Reichs (16.-18. Jahrhundert): PD Dr. Michaela Schmölz-Häberlein, Universität Bamberg
15.15 Uhr Diskussion
15.30 Uhr Kaffeepause

III. Migration und Sprachenwandel

16.00 Uhr Die mitgebrachte(n) Sprache(n). Zum Sprachgebrauch und dessen Wandel bei ungarndeutschen Heimatvertriebenen in ihren Privatkorrespondenzen: Csilla Schell M. A., IVDE Freiburg
16.30 Uhr Diskussion
16.45 Uhr Der Einfluss alemannischer Dialekte auf den Sprachgebrauch des Deutschen durch russische Muttersprachler in der Region Südbaden: Alexander Prediger M. A., Freiburg Advanced Center of Education (FACE) Freiburg
17.15 Uhr Diskussion

IV. Migrationsgeschichte(n)

17.30 Uhr Lahrer Werkstattgespräch über das neue Stadtmuseum und die Auswandererdatenbank: Gabriele Bohnert, Thorsten Mietzner und Ehrenamtliche, Stadtmuseum und Stadtarchiv Lahr
18.00 Uhr Diskussion
19.00 Uhr Empfang durch die Stadt Lahr in der Tonofenfabrik

FREITAG, 17. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung

V. Alte Heimat - neue Heimat

9.15 Uhr Weggehen, Ankommen. Heimat - Fremde - Migration: Prof. Dr. Friedemann Schmoll, Universität Jena
9.45 Uhr Diskussion
10.00 Uhr Heimat im Museum? Museum als Heimat? Zugänge, Perspektiven und Grenzen der Ausstellungs- und Vermittlungspraxis im Donauschwäbischen Zentralmuseum: Leni Perencevic M.A., Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
10.30 Uhr Diskussion
10.45 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Aktuelle Integrationsthematik und Fußball als Wahrzeichen: Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, IVDE Freiburg
11.45 Uhr Diskussion
12.00 Uhr Von »Lungenbraten«, »Schlesischem Himmelreich« und »Paprikasch«: Dr. Elisabeth Fendl, IVDE Freiburg
12.30 Uhr Schlussdiskussion

Migration ist kein neues Thema. Den Aufbruch in ein vermeintlich besseres Leben gab es in allen historischen Epochen. Migration ist auch ein regionales Thema. Deshalb wird in einem ersten Teil der Tagung im Mittelpunkt stehen, aus welchen Gründen und Motiven Menschen in der Frühen Neuzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts innerhalb des sprachlich recht vertrauten Raumes zwischen Vorarlberg und dem Elsass, zwischen der Schweiz und Schwaben den Lebensort wechselten oder sogar diesen Raum verließen. Ein Themenkomplex betrifft auch die Frage, wie sich durch Einwanderer vor allem die Sprache wandelt. Neu nachdenken müssen wir, gerade im klimatisch begünstigten und verkehrsreichen Oberrheingebiet, über das sehr virulent gewordene Phänomen des »Unterwegsseins « der Pflanzen. Es wandert keineswegs nur der Mensch, sondern auch die Vegetation, mit und ohne menschliche Einwirkung. Schließlich soll ein weiterer Diskussionspunkt nicht vernachlässigt werden: Was kann heute eigentlich Heimat sein bzw. werden?

TAGUNGSLEITUNG Prof. Dr. Werner Konold, Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, Dr. R. Johanna Regnath, Prof. Dr. Dieter Speck, Gabriele Bohnert

TAGUNG
Die Zähringer

 Rang und Herrschaft um 1200

15.–17. September 2016, Geistliches Zentrum St. Peter im Schwarzwald

Donnerstag, 15. September 2016

10.00 Begrüßung Arno Zahlauer (Geistliches Zentrum St. Peter) Dorothea Störr-Ritter (Landrätin des Landkreises Breisgau- Hochschwarzwald) Sigrid Hirbodian (Alemannisches Institut Freiburg e. V.) Jürgen Dendorfer (Abteilung Landesgeschichte, Albert- Ludwigs-Universität Freiburg)

10.15 Wissenschaftliche Einführung Jürgen Dendorfer

I. Zähringer-Geschichten

Moderation: Jürgen Dendorfer

10.30 Die Zähringer in der Historiographie des 12./13. Jahrhunderts, Heinz Krieg

11.15 Chronistik des 15./16. Jahrhunderts. Die Sattler-Chronik, Clemens Joos

12.00 Mittagessen

Moderation: Dieter Geuenich

13.30 Von Badischer Hausgeschichte zur Neuen Deutschen Verfassungsgeschichte. Ansätze der Zähringerforschung im 19. und 20. Jahrhundert, Thomas Zotz

14.15 ,Gute‘ Zähringer – ,Böse‘ Habsburger. Zähringer im Schweizer Geschichtsbild, Claudius Sieber-Lehmann

15.00 Kaffeepause

15.30 Zähringer museumsreif? Von der Zähringerausstellung 1986 bis zum ‚Haus der Zähringer‘, Casimir Bumiller

II. ,Herrschaft‘ zwischen personalen Bindungen und Raum (um 1200)

Moderation: Heinz Krieg

16.15 Die Zähringer und die Anderen. Beziehungen zum Adel im Breisgau, Tobie Walther

17.00 Herrschaft und Gefolgschaft, Petra Skoda

17.45 Die Zähringer. Geschlecht, Familie und Verwandtschaft, Gerhard Lubich

18.30 Abendessen

19.15 Zähringertraditionen. Führung durch Kirche und Kloster Hans-Otto Mühleisen Ende gegen 20.45 h

 

Freitag, 16. September 2016

Moderation: Casimir Bumiller

9.00 Burgenbau und Herrschaft im Raum, Erik Beck

9.45 ‚Zähringerstädte‘. Ein städtebaulicher Mythos unter der Lupe der Archäologie, Armand Baeriswyl

10.30 Kaffeepause

11.00 ‚Städtegründer‘. Zähringer und Habsburger im Vergleich, Martina Stercken

11.45 Das burgundische Rektorat. Anspruch und Wirklichkeit, Clemens Regenbogen

12.30 Mittagessen

III. Der Rang der Zähringer um 1200 im reichsfürstlichen Kontext

Moderation: Mathias Kälble

14.00 Europäische Dimensionen. Der Rang Bertolds V. im Vergleich, Jörg Peltzer

14.45 Die Zähringer im Netzwerk der Reichsfürsten, Robert Gramsch

15.30 Kaffeepause

Moderation: R. Johanna Regnath

16.00 Die Frauen der Zähringer. Konnubium und Rang, Tobias Weller

16.45 Höfische Dichtung im Umkreis der Zähringer? Clementia von Zähringen als Mäzenatin, Rudolf Denk

17.30 Siegel und Münzen der Zähringer, Michael Matzke

18.15 Abendessen

Öffentlicher Abendvortrag 19.30 Grußwort Rudolf Denk (Zähringer Zentrum e. V.) Das Münster Bertolds V. im überregionalen Vergleich, Hans W. Hubert

Anschließend Empfang durch die Gemeinde St. Peter (Bürgermeister Rudolf Schuler)

 

Samstag, 17. September 2016

Moderation: Hans W. Hubert

8.30 Donjons. Repräsentationsarchitektur auf Burgen, Alfons Zettler

9.15 Göttlicher Glanz und heiliger Ort. Das Böcklinkreuz im Freiburger Münster als zähringische Erinnerungsstiftung, Katharina Christa Schüppel

9.45 Zum Freiburger Böcklinkreuz, Sebastian Bock

10.30 Kaffeepause

IV. Das Jahr 1218 – Aushandlungsprozesse und Akteure

Moderation: Kurt Andermann

11.00 Erbrecht, Lehnrecht, Konsens der Fürsten. Der zähringische Erbfall und die Etablierung neuer normativer Ordnungen um 1200, Jürgen Dendorfer

11.45 Die Freiburger Bürgerschaft und das Jahr 1218, Mathias Kälble

12.30 Mittagessen

Moderation: Sigrid Hirbodian

14.00 Die zähringische Ministerialität und der Umbruch von 1218, Michael Kolinski

14.45 Die Grafen von Urach, Eva-Maria Butz

15.30 Kaffeepause

15.45 Friedrich II. und das Reich im Jahr 1218. Königliches Handeln zwischen Planung, Erwartungen und Zufällen, Knut Görich

16.30 Zusammenfassung – Schluss gegen 17.00 h

Komplette Tagung: 100 Euro (inkl. 3 x Mittagessen, 2 x Abendessen und alle Kaffeepausen, bitte ggf. ‚vegetarisch‘ angeben); Tageskarten je 10 Euro (nur inkl. Kaffeepausen), für Schüler und Studierende pro Tag 5 Euro

Verbindliche Anmeldung bis 2. September 2016 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag mit dem Stichwort „Zähringer“ auf das Konto des Alemannischen Instituts.

Das Tagungshaus ist von Freiburg Hauptbahnhof über Kirchzarten und von Denzlingen aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Siehe unter: http:// www.geistliches-zentrum.org/html/anfahrt406.html 

Eine Tagung der Abteilung Landesgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Alemannischen Institut Freiburg e. V. und dem Zähringer Zentrum e. V.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und der Irene-Kyncl-Stiftung Freiburg 

TAGUNG
Gezähmte Natur

Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart

Freitag‒Samstag, 8.‒9. Mai 2015. Tagungsort: Festhalle Eichstetten, Schulstraße 7, 79356 Eichstetten am Kaiserstuhl

Beginn Freitag, 11 h, Tagungsende Samstag gegen 13 h,
anschließend Exkursion.

Die Tagung „Gezähmte Natur - Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart" beschäftigt sich mit der Geschichte des Gartens, mit einer regionalen Ausrichtung insbesondere auf Südwestdeutschland und die angrenzende Schweiz. Diese Region, die vom schwäbisch-alemannischen Dialekt geprägt ist, ist nicht nur in vielen Teilen für den Gartenbau hervorragend geeignet (Rhein- und Neckartal, Bodenseegebiet), sondern verfügt auch über außergewöhnliche archäologische Funde und Schriftquellen. Die regionale Ausrichtung ist genauso wie der epochenübergreifende und interdisziplinäre Ansatz ein Kennzeichen der Arbeit im Alemannischen Institut.
Aus der Analyse paläobotanischer Funde lässt sich mit Hilfe moderner Verfahren sehr viel über das Pflanzenspektrum vergangener Epochen sagen. Bei den Gebieten am Hoch- und Oberrhein, die in der Antike zum Imperium Romanum zählten, stellt sich die Frage nach Einflüssen aus dem Mittelmeerraum ganz besonders.
Auch für die Überlieferung zu den mittelalterlichen Klostergärten ist die Bodenseeregion von überragender Bedeutung: Der Liber de Cultura Hortorum des Reichenauer Mönchs Walahfrid Strabo und der St. Galler Klosterplan sind die zentralen mittelalterlichen Dokumente, die Auskunft über die Pflanzen in Klostergärten geben.
Seit dem 15. Jahrhundert spiegelt sich höfisches Repräsentationsbedürfnis auch in großzügigen Gartenanlagen wider, die nach italienischen, französischen und dann im 19. Jahrhundert nach englischen Vorbildern in unserem Raum gestaltet wurden. Verbindungswege lassen sich in fürstlichen Reisen und Auslandserfahrungen, nicht zuletzt der Gartenarchitekten nachzeichnen, aber sie lassen sich auch in adeligen Heiratsverbindungen aufspüren - man denke nur an Barbara Gonzaga von Mantua, die Gattin des württembergischen Grafen und Tübinger Universitätsgründers Eberhard im Bart, die im 15. Jahrhundert für ihren Garten in Bad Urach Basilikum, Nelken und Rosmarin aus Italien kommen ließ.
Eine ganze Reihe dieser Gärten aus historischen Epochen existieren heute noch. Gleichzeitig gibt es in der Gegenwart eine in allen Gesellschaftsschichten verbreitete Lust am Garten. Sie zeigt sich in riesigen Landes- und Bundesgartenschauen, im Run auf Parzellen in Kleingartenanlagen, die längst nicht mehr als spießig angesehen werden, im Urban Gardening und nicht zuletzt natürlich auch in den unzähligen Gartencentern, die mit dem Bedarf nach Pflanzen ihr Geld verdienen. Grund genug also, sich den regionalen Wurzeln des Gartenbaus in unserer Region zu widmen.

 

Freitag, 8. Mai 2015
11.00 Begrüßung Prof. Dr. Werner Konold und Grußwort von Bürgermeister Bruder
11.30 Einführung: Prof. Dr. Werner Konold

I. Gärten im Mittelalter und der Neuzeit
12.00 Impuls aus dem Archiv: Der Pflanzenkatalog im Capitulare de villis Karls des Großen:
            Dr. R. Johanna Regnath (Freiburg)
12.30 Mittagspause
14.00 Gartenpflanzen mediterraner Herkunft in Südwestdeutschland. Ein Überblick von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter:
            Prof. Dr. phil.-nat. Manfred Rösch (Gaienhofen-Hemmenhofen)
14.30 Diskussion
14.45 St. Galler Klosterplan und Hortulus - Karolingerzeitlicher Gartenbau im Bodenseeraum:
            Dr. Karl Schmuki (St. Gallen)
15.15 Diskussion
15.30 Impuls aus dem Garten: Der historische Garten aus der Sicht des Gärtners:
            James Foggin (Landhaus Ettenbühl - Bad Bellingen)

16.00 Kaffeepause
16.30 Historische Gärten und Parks im Südwesten:
            Prof. Dr. Hartmut Troll (Bruchsal)
17.00 Diskussion
17.15 Bauerngartenkultur im südlichen und mittleren Baden in der Gegenwart:
            Charlotte Störch (Freiburg)
17.45 Diskussion
18.00 Abendpause
19.30 Eine andere Welt ist pflanzbar. Urbane Gemeinschaftsgärten:
            Dipl. Ing. Ella von der Haide (München/Kassel)

Samstag, 9. Mai 2015
9.00 Begrüßung
II. Sorten und ihre Verbreitung
9.15 Die Blumen der Blumisten - Frühe Sortenvielfalt im europäischen Gartenbau:
            Dipl. Ing. Dr. habil. Clemens Wimmer (Potsdam)
9.45 Diskussion
10.00 Das Wissen vom Garten um 1800. Zur Nachhaltigkeitsdebatte bei der Baumzucht aus wissenssoziologischer Perspektive:
            Dr. Urte Stobbe (Vechta)
10.30 Diskussion
10.45 Kaffeepause mit Büchertisch des Alemannischen Instituts und Saatgut-Tisch der Stiftung Kaiserstühler Gärten
11.15 Traditionelle Obstsorten am Oberrhein:
            Hannah Sharaf M. sc. und Dipl. Forstwirt Manuel Oelke (Freiburg)
11.45 Diskussion

III. Aktuelle Entwicklungen
12.00 Südwestdeutsche öffentliche Freiräume und europäische Trends:
            Dr.-Ing. Marketa Haist (Karlsruhe)
12.30 Diskussion
13.00 Tagungsende

Anschließend Exkursion ins Obstmuseum und den Samengarten der Stiftung Kaiserstühler Garten

 

Eine interdisziplinäre Tagung in Eichstetten in Zusammenarbeit mit der Professur für Landespflege an der Universität Freiburg. Leitung: Prof. Dr. Werner Konold und Dr. R. Johanna Regnath.

Verbindliche Anmeldung bis 1. Mai 2015 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag unter dem Stichwort »Gärten« auf das Konto des Alemannischen Instituts. Tagungsbeitrag: 30 € inkl. Pausengetränke, Tageskarten je 18 €, Schüler und Studierende 10 € bzw. 5 €. Kosten für die Exkursion: 10 €

Das detaillierte Tagungsprogramm zum Download finden Sie hier.

TAGUNG
817 ‒ Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen

Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen

Donnerstag‒Samstag, 12.‒14. März 2015, Ort: Villingen-Schwenningen, Theater am Ring

Donnerstag, 12. März 2015

13.30-14.00 Uhr Begrüßungskaffee

14.00-14.30 Uhr Eröffnung der Tagung

14.30 -16.45 Uhr Moderation: R. Johanna Regnath, Freiburg i. Br./Tübingen

Dr. Heinrich Maulhardt: Die Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen von 817 in ihrer Wirkungsgeschichte
Prof. Dr. Theo Kölzer: Das Aachener Kaiserdiplom vom 4. Juni 817
Clemens Regenbogen M. A.: Der Raum um Villingen und Schwenningen in der Karolingerzeit nach der schriftlichen Überlieferung
Prof. Dr. Sebastian Brather: Die Struktur des Raumes aufgrund der archäologischen Befunde


Freitag, 13. März 2015

9.00 - 12.30 Uhr Moderation:

Dr. Peter Erhart: Verwaltung und Schicksal der St. Galler Besitzungen und Rechte auf der Baar
Prof. Dr. Ernst Tremp: St. Gallen, die Reichenau und Konstanz im 8. und frühen 9. Jahrhundert
Dr. Eva-Maria Butz: Die Memoria Ludwigs des Frommen in den Reichsabteien St. Gallen und Reichenau
Dr. Heinz Krieg: Die Baar in ottonischer Zeit

14.30 -17.15 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Jürgen Dendorfer: König und Adel in Alemannien im 8./9. Jahrhundert
Prof. Dr. Thomas Zotz: Alemannien im Übergang von Karl dem Großen zu Ludwig dem Frommen
Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Die Privilegierung St. Gallens im Rahmen von Ludwigs des Frommen Politik zu Beginn seiner Herrschaft

19.30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag

Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Kaiser Ludwig der Fromme und die Klöster


Samstag, 14. März 2015

9.00 -12.30 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Karl Ubl: Kapitularien und Reformen Ludwigs des Frommen in Alemannien
Prof. Dr. Philippe Depreux: Kaiserliche Amtsträger und Entourage Ludwigs des Frommen in und aus Alemannien
Prof. Dr. Steffen Patzold: Das 829 für Karl den Kahlen gebildete Regnum Alemannien, Churrätien und das Elsass: ein Muster für künftige politische Raumordnung?
Prof. Dr. Dieter Geuenich: Zusammenfassung

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Villingen-Schwenningen und dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte

TAGUNG
 Revolution des Fleißes, Revolution des Konsums?

Leben und Wirtschaften im ländlichen Württemberg von 1650 bis 1800

Donnerstag‒Samstag, 13.‒15. September 2012, Tagungsort: Stuttgart-Hohenheim

Mehr zu Themen und Referenten

Das Tagungsprogramm als PDF zum Herunterladen

TAGUNG
Landesschätze unserer Zukunft

Rohstoffsicherung auf der Basis historischer Forschungen. Tagung im Rahmen des Landesjubiläums "60 Jahre Baden-Württemberg" in Freiburg i. Br.

Termin: 10.-11. Mai 2012

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TAGUNG
Militärische Schichten der Kulturlandschaft

Eine Tagung in Kooperation mit dem Institut für Landespflege der Universität Freiburg und der Stadt Endingen

Termin: Freitag-Samstag 25.-26. März 2011 in Endingen am Kaiserstuhl

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TAGUNG
Grenzüberschreitungen. Der alemannische Raum - Einheit trotz der Grenzen? 

Symposion des Alemannischen Instituts Freiburg und der AG Kultur der Randenkommission in Kooperation mit dem Hegau-Geschichtsverein, dem Historischen Verein Schaffhausen, der VHS Konstanz-Singen und der Stadt Singen

Termin: 12.-13. März 2010 im Bürgersaal des Rathauses Singen/Htwl.

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TAGUNG
Kulturelle Vielfalt zwischen Schwarzwald und Rhein. Eine interdisziplinäre Tagung zur Ortenau und zum Renchtal

Veranstaltet vom Alemannischen Institut Freiburg e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberkirch und dem Historischen Verein für Mittelbaden e. V.

Termin: 23.-24.10.2009, Ort: Rathaus Oberkirch, Sitzungssaal

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Semesterprogramm